Kirche von Schottland

«Wir brauchen Missionare aus Afrika»

Während mehr als zwei Jahrhunderten haben Missionare aus Schottland sich in Afrika engagiert. Nun sei es nötig, dass es anders herum geschehe. Dies sagte der Geistliche Dr. Russell Barr der «Church of Scotland» während eines Besuches in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

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Dr. Russell Barr von der «Church of Scotland» zu Besuch in Afrika
Russell Barr sprach vor kurzem in einer Gemeinde in Kikuyu, in einem Aussenbezirk der kenianischen Hauptstadt Nairobi, die von 900 Menschen besucht wird. «Ihr braucht keine Missionare mehr. Wir schon», sagte Barr, der die nächste einwöchige Generalversammlung der «Church of Scotland» leitet. Der jeweilige Leiter der Konferenz ist dazu ein Jahr im Amt.

In der afrikanischen Gemeinde sagte er, dass der Glaube in ihre Herzen und Seelen durchgedrungen sei. «Nun müsst ihr uns beibringen, wie unsere schottischen Herzen und Seelen erreicht werden können. Denn eure Kirche wächst, unsere leider nicht.»

Engagierte Gemeinden

Unter anderem besuchte Russell Barr eine Gemeinde, welche sich in Kibera engagiert. Diese Gegend in Nairobi gehört zu den grössten Slums der Welt. «Dort leben rund eine Million Menschen in grosser Armut», sagt Barr.

Die «Church of Scotland» ist eine reformierte Kirche, jedoch anders als die «Church of England» nicht offizielle Staatskirche. Sie geht zurück auf Reformator John Knox, der sich durch den Genfer Reformator Johannes Calvin inspirieren liess.


Zum Thema:
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Datum: 07.03.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Premier

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