«Leben willkommen heissen»

Marsch fürs Leben appelliert an Frankreichs Politiker

Der achte «Marsch fürs Leben» in Paris hat am Sonntag eine Rekordzahl von Französinnen und Franzosen mobilisiert. Die Demonstrierenden forderten drei Monate vor den Wahlen von den Politikern «Respekt fürs Leben».

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«Marsch fürs Leben» in Paris
Die Ungeborenen müssten geschützt, «Gesetze fürs Leben» geschaffen und Schwangere in Nöten moralisch und finanziell unterstützt werden, hiess es im Umzug, der sich am 22. Januar vom Platz der Republik zur Oper bewegte. Der Marsch findet seit 2005 jährlich statt. Heuer trugen ihn 13 Organisationen mit. Sie schätzten deutlich mehr Teilnehmende als die Polizei, die von gegen 7000 Personen sprach.

32 römisch-katholische Bischöfe unterstützten den Marsch. Aus der Region Paris nahmen mehr katholische Priester teil. Der Erzbischof von Paris bezeichnete die Manifestation im November als «eines der Aktionsmittel» von Christen, um die Achtung fürs menschliche Leben zu fördern.

Abtreibung gehört nicht zu den Wahlkampfthemen, obwohl in Frankreich jährlich 220‘000 Föten abgetrieben werden. Christine Boutin, Vorsitzende der Christdemokraten und Präsidentschaftskandidatin, nahm am Marsch teil. Sie forderte nicht die Aufhebung des Abtreibungsgesetzes von 1975, sondern mehr staatliche Massnahmen, um «Leben willkommen zu heissen».

Lebensrechtler kritisieren, dass während der Präsidentschaft Sarkozys manches geschehen ist, was den Lebensrechten abträglich ist. So werden Kondome in Sekundarschulen abgegeben und die Kosten für die «Pille danach» rückvergütet.

Webseite:
en marche pour la vie (in französischer Sprache)
Mediendossier zum Pariser Marsch fürs Leben 2012

Datum: 25.01.2012
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet / Lifesitenews / La Croix

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