Neuer Master-Studiengang

Grünes Licht für den «Quereinstieg in das Pfarramt»

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Die Konferenz aller 19 Deutschschweizer Kirchen des Konkordats für die reformierte Pfarr-Ausbildung gibt grünes Licht für den neuen Master-Studiengang «Quereinstieg in das Pfarramt». Das genaue Curriculum und die Studienordnung muss jetzt von den Universitäten Zürich und Basel noch bewilligt werden. Der Studiengang kann im Herbst 2018 starten. 

An der Konkordatskonferenz vom 15. Juni fiel der historische Entscheid: Die Rechtsgrundlagen für den zweiten Studiengang «Quereinstieg in das Pfarramt» (Quest) wurden geschaffen. Das Curriculum wurde in enger Zusammenarbeit von den Theologischen Fakultäten Zürich und Basel entwickelt. Es umfasst insgesamt 165 ECTS-Punkte/Credits – gleichviele wie der erste Quereinsteiger-Studiengang, der momentan läuft. 120 Credits werden von den Universitäten im Rahmen eines Master-Studiengangs angeboten, 45 Credits werden mit denselben akademischen Standards von kirchlichen Summer- und Winterschools im theologisch-interdisziplinären Blockunterricht angeboten. Entstanden ist damit ein akademisch gleichwertiger Weg ins Pfarramt. Der Master-Studiengang steht Akademikerinnen und Akademikern offen und kann – sofern die Universitäten Basel und Zürich die Studienordnung beschliessen – ab Herbst 2018 an der Universität Zürich und an der Universität Basel studiert werden.

Vier bis fünf Jahre bis ins Pfarramt

Der Studiengang führt in drei bis vier Jahren in Richtung Pfarramt und kann berufsbegleitend absolviert werden. Das einjährige Lernvikariat folgt als praktische Berufsausbildung in kirchlicher Verantwortung auf den akademischen Teil der Ausbildung. Somit dauert eine Neuorientierung hin zur Pfarrerin, zum Pfarrer auf diesem Weg vier bis fünf Jahre. Der Quest-Studiengang startete 2015 erstmals mit 34 Studierenden. Im neuen Modell können die Studierenden einen Mastertitel erlangen. Träger des akademischen Studiengangs sind die Theologischen Fakultäten.

Zur Webseite:
Quest-Theologiestudium

Zum Thema:
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Datum: 23.06.2017
Quelle: ideaSpektrum Schweiz

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