Tennis-Ass Tennys

«Ich werde nur Christus antworten, nur ihm»

Erstmals überstand Tennys Sandgren (26) die erste Runde an einem Grand-Slam-Turnier. Erst im Viertelfinale war der Sohn einer Südafrikanerin und eines US-Amerikaners zu stoppen. Für Furore sorgte er auch via Twitter. Er gab zahlreiche Posts mit fragwürdigem politischem Inhalt wieder, die er mittlerweile gelöscht hat. Gleichzeitig bekannte er sich zum christlichen Glauben.

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Tennys Sandgren
Bei ihm ist der Name Programm: Tennys ist ein Tennis-Ass. Für solche Wortspielerein dürfte sich der US-Amerikaner mit dem schwedischen Namen, der sich mittlerweile in die Top-100 vorgearbeitet hat, kaum erwärmen können.

Durch seinen sensationellen Vorstoss ins Viertelfinale am Australian Open rückte er ins Zentrum der Öffentlichkeit – und damit auch seine sozialen Medienkanäle.

Schelte für die Medien

Auf seinem Twitter-Kanal teilte er Nachrichten mit fragwürdigem politischem Inhalt. Er löschte nicht weniger als 2'000 Botschaften und sagte auf einer Pressekonferenz, dass offenbar das Urteil über ihn gesprochen sei: «Mit einer Handvoll Follower und einigen Likes auf Twitter ist mein Schicksal in Ihren Köpfen besiegelt.»

Um aufmerksamkeitserregende Storys zu verfassen, würde krampfhaft versucht, ihn zu dem zu machen, den man sehen wolle, kritisierte er an der Pressekonferenz. «Ihr entmenschlicht mit Stift und Papier und hetzt Nachbar gegen Nachbar auf.»

Zudem hielt er fest, dass er Christ sei. «Ich will der Beste werden, der ich sein kann und die Liebe verkörpern, die Christus für mich hat. Ihm werde ich antworten und nur ihm.»

«Ich folge Christus nach»

Verbindungen zur US-amerikanischen «Alt-Rechts»-Bewegung habe er nicht. «Als strenggläubiger Christ unterstütze ich diese Ansichten nicht. Ich folge Christus nach.» Und seine Mutter Lia lobte Tennys, dass er öffentlich zu seinem Glauben stand.

Trainiert wurde er von seiner Mama, als er vier Jahre alt war. Mit sieben nahm er erstmals an einem Turnier teil. Richtig in Schwung kam seine Karriere erst Anfangs Januar 2018, als er erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier die erste Runde überstehen konnte.


Zum Thema:
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Datum: 25.01.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Bluewin / Süddeutsche

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