Super Bowl
Harte Jungs mit weichen Herzen
Der «Super Bowl» gehört zu den weltweit grössten Sportspektakeln. Doch etliche der kräftigen Athleten dieser Sportart zeigen ein weiches Herz. Jesus.ch hat einige spektakuläre und überraschende Statements der harten Jungs gesammelt.
Längst interessiert der Super Bowl auch in der Schweiz, spätestens seit im Jahr 2006 mit Ben Roethlisberger ein Quarterback (wichtigste Spielerposition) mit Wurzeln in der Schweiz die Trophäe in die Höhe stemmte. «Sat1» überträgt das Endspiel, das laut Angaben des Senders weltweit von 800 Millionen Zuschauern mitverfolgt wird – in den ungeraden Jahren, also ohne Fussball-WM oder EM ist dies jeweils das grösste TV-Ereignis. In dieser Nacht prallten die «New England Patriots» auf die «New York Giants», die Giants siegten mit 21:17 und gewannen den Super Bowl zum vierten Mal. Etliche Profis und Ex-Profis aus der wichtigsten Liga des «American Footballs» sprachen öffentlich über ihren Glauben.
«Alles andere ist zweitrangig»
«Ich habe den Super Bowl dreimal gewonnen. Aber Jesus Christus zu kennen ist mit nichts anderem vergleichbar», bilanziert Richard Seymour, der mit dem aktuellen Finalisten, den «New England Patriots» dreimal den Super Bowl gewann. Heute spielt Seymour mit den «Oakland Raiders».
«Ich spielte 19 Jahre in der National Football League ohne dass ich ein einziges Spiel gefehlt hätte. Auch wenn dieser Erfolg ein unbeschreibliches Geschenk ist: Alles was wirklich zählt ist, Jesus zu kennen. Alles andere ist im besten Fall zweitrangig», dies sagte Bruce Matthews, der ins «1990er-Team des Jahrzehnts» wurde und Eingang fand in die «Pro Football Hall of Fame». Matthews spielte bei den «Tennessee Titans».
«Jesus war der mutigste Mann!»
«Manche Leute sagen, das Christentum sei für Feiglinge», analysierte Reggie White, der zuletzt bei den «Carolina Panthers» spielte. Er sehe das anders: «Christsein macht dich zum Mann. Jesus war der mutigste und taffste Mann, der je gelebt hat. Bevor er am Kreuz starb, hätte er einfach mit seinen Fingern schnippen können und alles wäre vorbei gewesen. Aber er wählte, schmerzhaft zu sterben und an unserer Stelle für unsere Sünden zu sterben.» White wurde nach seiner Karriere Prediger und starb später an einer Krankheit.
«Ich glaube, dass der Herr einen Plan für jeden von uns hat. Einen, der besser ist, als alles, das wir uns vorstellen können. Auch wenn man das nicht von Anfang an sieht. Er bereitete mich über lange Jahre vor. Im Lebensmittelladen, in Europa, in persönlichen Tragödien und durch Leute, die mich anzweifelten», Kurt Warner blieb beständig und gewann mit den «Arizona Cardinals» den Super Bowl.
«Was nützt es, die Welt zu gewinnen ...»
«In der Nacht öffnete ich die Bibel an einer Stelle, an der es hiess: ‚Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: Jesus ist der Herr! und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung.‘, das steht im Römerbrief im zehnten Kapitel. Die Worte trafen mich wie eine Tonne Pflastersteine. Ich wusste, dass sie für mich gemeint sind und das war exakt der Moment, an dem ich befreit war», erklärt Deion Sanders, der bei fünf NFL-Teams unter Vertrag war, zuletzt bei den «Baltimore Ravens».
«Ich habe die Antwort gefunden. Dies durch die Worte von Jesus die ein Redner in einem Gottesdienst für Profisportler aus dem Markus-Evangelium zitierte: ‚Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich und für Gottes rettende Botschaft einsetzt, der wird es für immer gewinnen. Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt?‘» Worte von Matt Stover, der lange mit den «Baltimore Ravens» antrat, seine vierte und letzte Station waren die «Indianapolis Colts» und seine erste der heutige Finalist, die «New York Giants».
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Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch

