«Disciple» bald im Emmental

Worship-Band baut Event mit internationalen Acts auf

Im letzten Jahr holte die Bewegung «Praise Together» die schwedische Top-Band «Narnia» ins Emmental. Nun folgte vor wenigen Tagen die christliche Blues-Rock-Legende Glenn Kaiser (am 28. Juli 2017) und später im Jahr «Disciple» (am 9. Dezember 2017). Hervorgegangen ist der inzwischen eigenständige Verein «Praise Together» aus der weiterhin aktiven Band «Redeemed».

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Praise Together
«'Disciple' war schon immer eine unserer absoluten Lieblingsbands und als das 'Praise Together' aktuell wurde, war diese Band natürlich ganz oben auf unserer Band-Wunschliste. Dass dieser Wunsch schon so bald in Erfüllung geht, ist für uns immer noch unglaublich und ein absolutes Wunder», schwärmt Mitorganisator Matthias Wisler gegenüber Livenet.

Bei Glenn Kaiser war es so, dass er bereits in Europa unterwegs war «und wir dachten, dass er gut zum 'Praise Together' und ins Emmental passen würde. Wir fragten ihn mal ungeniert an und so fing das Ganze an, Gestalt anzunehmen.»

Lokale Jugendliche ansprechen

Inzwischen wurde der Verein «Praise Together» gegründet mit dem Ziel, das lokale Jugendangebot zu ergänzen, um jungen Menschen der Region einen Anlass mit guten Grundwerten zu bieten. Darüber hinaus will der Verein christliche Events in der Region Emmental und Oberaargau unterstützen und fördern sowie Konzerte mit christlichen Musikern aus aller Welt organisieren.

Das Ganze ist aus der Worship-Band «Redeemed» entstanden, deren Mitglieder die Vision für den Verein hatten. «Das erste 'Praise Together' und jenes mit 'Narnia' organisierte vor allem auch die Band», bilanziert Matthias Wisler. Inzwischen sind viele Leute zum Verein und in Leitungspositionen gestossen, die nicht aus dem Umfeld der Band stammen. «Das soll auch so sein, denn wir wollen, dass die Band wie auch der Verein auf eigenen Beinen stehen und nicht voneinander abhängig sind. »

Den Head-Liner selbst ausgesucht

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Band «Redeemed»
Ist «Redeemed» eine der ersten Bands der Schweizer-Musikgeschichte, die sich ihren jeweiligen Headliner aussucht, statt umgekehrt? Matthias Wisler: «Im Jahr 2016 war das eigentlich tatsächlich so, da wir damals den ganzen Event als 'Redeemed' durchgeführt und uns den Headliner 'Narnia' gebucht haben.»

Doch es gehe um etwas anderes: «Das 'Praise Together' soll nicht ein 'Redeemed'-Konzert sein, es geht uns viel mehr um das Gesamtpaket. Und an diesem Event hatte 'Redeemed' bis jetzt immer seinen Platz, aber nicht als Headliner. Langfristig können wir uns auch vorstellen, ein 'Praise Together' ganz ohne 'Redeemed' durzuführen.» Das Ziel ist, einen Worshipevent durchzuführen, ohne dass dabei der Musikstil definiert wird. Es gehe darum, Musik zur Ehre Gottes zu machen.

Viel Potenzial vorhanden

Manche Worship-Bands nehmen Alben auf, «Redeemed» baute eine Veranstaltungsreihe und einen Verein auf. Potential sei in der christlichen Musikszene viel vorhanden. «Ich glaube, dass sehr viel Potential noch irgendwo am Schlummern ist und darauf wartet, sich zu entfalten. Häufig fehlen aber die Personen, die dafür Verantwortung übernehmen wollen und das Ganze in die Hand nehmen. Und so bleibt das vorhandene Potential ungenutzt.»

So habe man sich entschieden, das Projekt zu wagen. «Robert Kiyosaki schreibt in seinem Buch 'Rich Dad, Poor Dad' (frei übersetzt): 'Gewinner haben keine Angst vor dem Verlieren. Das haben Verlierer. Versagen ist Teil des Prozesses zum Erfolg. Leute, die Versagen vermeiden, meiden auch den Erfolg.'»

Zum Thema:
Openair in Heiligenschwendi: Uphill-Festival mit The Souls, Gustav und LZ7
Heavenstage-Festival 2016: Trotz Regen: Tanzfreude bei «Christafari» und Co. 
Festival of Hope: Openair zum Thema Soziale Gerechtigkeit

Datum: 09.08.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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