30 Tage Gebet

Christen beten im Ramadan

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Den islamischen Fastenmonat nehmen engagierte Christen erneut zum Anlass, um für Menschen in der moslemischen Welt zu beten. Eine Broschüre gibt dazu tägliche Anstösse.

In diesem Jahre beginnt der Ramadan am 11. August; seine Berechnung erfolgt nach dem Mondkalender. Für die folgenden vier Wochen hat die Deutsche Evangelische Allianz eine Broschüre zusammengestellt, damit Christinnen und Christen diese Zeit begleiten können. Täglich gibt es einen Schwerpunkt mit Kurzinfos und Hinweisen fürs Gebet.

Die Herausgeber gehen davon aus, dass das Gebet manches verändern und die Beziehungen zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen verbessern wird. Ein Schlaglicht fällt auf die vielen zehntausend Strassenkindern Kairos. Im armen Albanien, das sich zu Europa hin geöffnet hat, suchen Sponsoren aus dem Orient mit Moscheen dem Islam mehr Geltung zu verschaffen.

Ein Gottesname für alle Menschen

Die Hui in China, die Biafada in Guinea-Bissau und die Teni in Afghanistan sind islamisch geprägte Völker, die noch in ihrer eigenen Welt leben. Jugendliche Moslems in Frankreich sind hin- und hergerissen zwischen den Verlockungen der Gesellschaft und den Geboten der angestammten Religion und Kultur.

Die Verfasser haben die Broschüre aus der Überzeugung heraus erstellt, dass Jesus Christus «jedem Menschen seine Liebe und die Gewissheit der Vergebung schenken will». Aus islamischen Ländern dringen Berichte in den Westen, die davon reden, dass sich Moslems durch persönliche Erlebnisse Jesus Christus zuwenden.

Jesus - als Erlöser weithin unbekannt

Die Gebets-Infos werden laut der Evangelischen Allianz in verschiedenen Ländern verbreitet, damit Christen für die Lebensbedingungen und die geistliche Lage von Moslems in ihrer Nachbarschaft wie im Ausland sensibilisiert werden.

Gleichzeitig gilt das Gebet auch all jenen, die in einer moslemischen Umgebung als Christen leben und wegen ihres Glaubens der Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind. Die Broschüre gibt es in über 42 Sprachen; ergänzend auch eine Familienversion.

Moslems glauben, dass der Koran im Monat Ramadan auf Mohammed herabgesandt wurde. Im Gedenken daran fasten sie, beten und verzichten auf Genüsse. Der Ramadan gilt auch als Zeit der Prüfung. Kinder sollen mit etwa sieben Jahren einzelne Tage zu fasten beginnen, es dann ausdehnen und am Ende der Pubertät die vollen 30 Tage mithalten.


Zum Thema:
Die Broschüre «30 Tage Gebet für die islamische Welt» herunterladen
oder bestellen bei:
- Schweizerische Evangelische Allianz, Josefstr. 32, 8005 Zürich, 043 344 72 00, info@each.ch
- Deutsche Evangelische Allianz

Datum: 04.08.2010
Quelle: Livenet / SEA

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