Jugendtag von Open Doors

3'000 Jugendliche stehen für verfolgte Christen ein

Zum Jugendtag des überkonfessionellen christlichen Hilfswerks Open Doors kamen am 8. Oktober rund 3'000 Jugendliche in die Rittal-Arena nach Wetzlar, um von Christen muslimischer Herkunft zu hören und für sie einzustehen.

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An einem Stand wurden Postkarten für verfolgten Christen gemacht.
Unter dem Motto «Unsichtbar» wurde der Fokus auf Christen muslimischer Herkunft gelegt, die als vom Islam Abgefallene versteckt im Untergrund leben müssen, um Folter und Hinrichtung zu entgehen. Als Botschafter dieser Christen im Untergrund berichteten Sprecher aus dem Iran und dem Jemen vom Wirken Gottes in islamischen Ländern.

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3000 Jugendliche am Open-Doors-Jugendtag 2016 in Wetzlar
Die Jugendlichen wurden herausgefordert, ihre «unsichtbaren» Glaubensgeschwister sichtbar zu machen und ihnen zur Seite zu stehen. Nach jedem Vortrag beteten die Jugendlichen mit viel Herz für verfolgte Christen und machten mit einem Musik-Flashmob in Wetzlar auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam. An den Open Doors-Ständen im Foyer und ausserhalb der Halle wurden die vielfältigen Aktionen, sich aktiv für verfolgte Christen einzusetzen, reichlich genutzt. Musikalisch gestaltete die Outbreakband die Anbetungszeiten. Die Sängerin der Band, Mia Friesen, war als Ermutigungsbotschafterin mit Open Doors in Nigeria. Dort verteilte sie Karten und Briefe von Christen aus Deutschland, um die Christen in Nigeria zu ermutigen. Sie berichtete von deren Freude, dass Christen in Deutschland sie nicht vergessen hatten.

«Mir ist Jesus im Gefängnis erschienen»

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Der Ex-Salafist Afshin fand Jesus im Gefängnis
Aus seiner Zeit in der extremistischen Hisbollah berichtete der Iraner Afshin. Um Allah und Mohammed zu gefallen, habe er sich radikalisiert und Ungläubige hingerichtet. Im Gefängnis sei er mit einem Mitgefangenen über Jesus ins Gespräch gekommen. Die Worte liessen ihn nicht mehr los. In einer tiefen Depression betete er zu Gott und habe ihn als Weg, Wahrheit und Leben erkannt. So wurde aus dem ehemaligen Hisbollah-Kämpfer ein Evangeliumsverkündiger.

Die Situation im Jemen, wo die Terrororganisationen Al-Kaida und Islamischer Staat immer mehr an Einfluss gewinnen, beleuchtete Said. Der Sohn einer strenggläubigen muslimischen Familie wies auf die Lebensgefahr hin, wenn man als Muslim seinen Glauben verlasse. Als Salafist hörte er bei einem Aufenthalt in Europa erstmals von Jesu Liebe zu den Menschen. Das veränderte ihn völlig. Er wurde Christ und landete im Gefängnis. Said ermutigte die Jugendlichen, auf Muslime zuzugehen und von Jesus zu erzählen.

Geistlicher Aufbruch unter Muslimen

Von einem geistlichen Aufbruch unter Muslimen berichtete der amerikanische Pastor und Autor Tom Doyle. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er 11 Jahre im Nahen Osten und in Zentralasien. In dieser Zeit interviewte er viele Christen mit muslimischem Hintergrund. Noch als diese Muslime waren, sei ihnen Jesus im Traum erschienen. Doyle veröffentlichte die Berichte in dem Buch «Träume und Visionen».

Open Doors setzt sich für die Anliegen der weltweit mehr als 100 Millionen verfolgten Christen ein. Aktuell ist die Organisation in über 60 Ländern im Einsatz. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

 

Zur Webseite:
Open Doors Jugendtag 2016

Zum Thema:
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IS-Bumerang: Muslime wenden sich vom Islam ab

Datum: 10.10.2016
Autor: Anja Janki
Quelle: Livenet / Open Doors / pro

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