Konferenz mission-net in Erfurt
Mit Gott Geschichte machen
Gott hat so viel in die Menschen hineingelegt, dass wir nur staunen können. Am Eröffnungsabend der europäischen Jugendkonferenz mission-net in Erfurt ging es darum, wie dieses Potenzial im postchristlichen Europa zum Tragen kommt.
Im Bild Gottes geschaffen
Warum haben so viele Europäer dem Christentum, mit dem ihr Kontinent lebte, den Rücken gekehrt? Der Bulgare Charlie Hadjiev nannte als einen Grund, dass zu oft bei Christen Reden und Handeln, Sein und Schein auseinanderklaffen. Im Zentrum seiner Ansprache stand die erstaunliche Tatsache, dass Gott den Menschen geschaffen hat, um sich selbst abzubilden. Dieses Bild Gottes, das die Menschen tragen, sei durch ihren Eigenwillen stark beschädigt, verzerrt und beinahe ruiniert und unwürdig im Vergleich zu den ursprünglichen Absichten des Schöpfers.
Mit Jesus authentisch werden
Die aktuelle Sehnsucht nach Identität und nach authentischem Leben beweist jedoch für Hadjiev, dass «Gott etwas von seiner Herrlichkeit, seiner Majestät und seinem wunderbaren Wesen in uns hineingelegt hat». Jesus habe all dies zum Ausdruck gebracht, sagte der Studentenmissionar. Er habe die eigentliche Mission der Menschheit erfüllt; im Mensch Jesus sei Gottes Abbild wiederhergestellt. Die jungen in Erfurt versammelten Christen rief Hadjiev auf, nicht einen göttlichen Funken in sich zu suchen, sondern auf Jesus Christus zu sehen, sich von ihm erneuern zu lassen und von ihm inspiriert authentisch zu leben. «Nur so können wir unsere Mission für Europa erfüllen: indem wir das werden, wozu wir geschaffen wurden.»
Webseite:
Mission-Net Erfurt
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet

