Harvey-Opfer findet Trost

«Gott schickt uns immer das, was wir brauchen»

Als die Schwiegertochter eines Opfers von Wirbelsturm Harvey beim Aufräumen eine aufgeschlagene Bibel im Chaos findet, staunt sie nicht schlecht: Der dort aufgeschlagene Bibelvers trifft genau die Situation – und spendet Trost.

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Ronda Carman-Whitaker
In den vergangenen Wochen haben unterschiedlichste Naturkatastrophen diverse Länder dieser Welt erschüttert: Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme. Den Anfang machte vermutlich der Wirbelsturm Harvey, der im August vor allem in den USA Überschwemmung und Zerstörung brachte. Doch obwohl bereits ein Monat seither vergangen ist, ist der Sturm für die Opfer von «Harvey» noch völlig real; viele haben alles verloren, was sie besassen.

«Wie im Kriegsgebiet»

So auch das Seniorenehepaar Whitaker, das vor dem Sturm nach Birmingham geflohen war. Ihr Haus steht in einem Stadtteil von Houston, der schwer vom Wirbelsturm getroffen wurde. Ihr Sohn Matt und ihre Schwiegertochter Ronda gingen hinterher in das überflutete Haus, um aufzuräumen. Ronda Carman-Whitaker beschreibt dies in einem Facebook-Post: «Mein Mann und ich sind heute hingegangen, um das Haus aufzuräumen. Es war schrecklich, es sieht aus wie in einem Kriegsgebiet.»

Gottes Liebe, stärker als jede Flut

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Diese aufgeschlagene Bibel lag im überfluteten Haus
Doch inmitten von Zerstörung und Chaos lag auf dem Boden, mitten im Wasser, eine aufgeschlagene Bibel. Erstaunt schickte Ronda ein Foto davon an ihren Schwager – und der wies sie erst auf die Verse hin, die dort aufgeschlagen waren, nämlich Hohelied, Kapitel 8, Vers 7: «Mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. Wenn einer den ganzen Besitz seines Hauses für die Liebe geben wollte, man würde ihn nur verachten.»

Genau die Situation der Schwiegereltern von Ronda! Dann erzählte die US-Amerikanerin dies ihrer Schwiegermutter, die bereits weit über 80 Jahre alt ist. «Sie hat alles verloren, und sie antwortete mir: 'Ist der Herr nicht wunderbar? Er schickt uns immer genau das, was wir brauchen, wenn wir es brauchen. Gelobt sei Gott!'»

Zum Thema:
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Tornado-Katastrophe: Hoffnung im Sturm

Datum: 26.09.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Faithwire

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