Polizist betet für Kriminellen:

«Du bist Jesus wichtig!»

Immer wieder tauchen in den Nachrichten Bilder auf von Polizisten, die Kriminelle beschimpfen, ruppig behandeln oder sogar treten und schlagen. In den vergangenen Tagen hat ein ganz anderes Video in den sozialen Medien seine Runden gedreht: Ein Polizist, der für den Kriminellen betet.
Brasilianischer Polizist betet für Kleinkriminellen.

Es handelt sich um einen brasilianischen Polizisten, der auf den verschüchterten, in Handschellen am Boden sitzenden jungen Mann zugeht, ihn fragt, was ihm fehlt und ihn auffordert, doch eine christliche Gemeinde zu besuchen. «Glaubst du nicht, dass du wichtig bist für Jesus?», fragt er den 21-jährigen Kleinkriminellen und hilft ihm dabei, aufzustehen. «Jesus liebt dich, Junge. Du bist wichtig für die Kirche, du bist wichtig für das Reich Gottes! Das einzige, was dir fehlt, ist, dass du Jesus in dein Leben aufnimmst.»

Eine bessere Zukunft

Der 21-jährige Kleinkriminelle war bei einem Diebstahl ertappt und daraufhin von der Polizei festgenommen worden. Der Polizist warnt ihn davor, dass das kriminelle Leben zum Tod und zur Hölle führt, aber dass Christus am Kreuz starb, um ihn zu retten. Er solle darüber nachdenken, während er im Gefängnis ist, damit er einen anderen Weg wählt, wenn er wieder freigelassen wird.

Das Video wurde vom Brasilianer Marcos do Val in Facebook veröffentlicht, der früher als Polizist in Brasilien arbeitete und heute Teil des SWAT-Teams in Texas, USA ist. «In Brasilien als Polizist zu arbeiten ist keine einfache Aufgabe», schreibt do Val zu dem Video. «Die Medien zeigen immer nur die schlimme Seite und die Fehler, die einige Polizeibeamten begehen. Aber Begebenheiten wie diese sieht man nie im brasilianischen Fernsehen.»

Mitleid wie Jesus

Dabei ist das doch genau das, was Jesus am Kreuz tat, als er mit dem Verbrecher sprach, der neben ihm ebenfalls am Kreuz hing. Auch dieser Kriminelle bekam eine zweite Chance bei Jesus. Und diesem Beispiel folgte der brasilianische Polizist, dem der junge Mann leid tat. Wenn wir noch stärker von Jesu Mitleid geprägt wären, würden wir wohl auch den Menschen, mit denen wir Schwierigkeiten haben, ganz anders begegnen und sie auf Jesus hinweisen.

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Datum: 04.08.2015
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / noticiacristiana.com

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