Es sollen nicht die letzten sein

53 Personen aus dem Alten Testament verifiziert

Ein Forscher belegt nach jahrelanger akribischer Arbeit die Existenz von 53 Personen aus dem Alten Testament. Darunter sind acht Könige Israels sowie sechs Könige von Juda. Dazu entwickelte er ein Verfahren mit drei Kriterien, welche die Echtheit der Personen sicherstellen sollen.

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Lawrence Mykytiuk
Forscher und Professor in Bibliothekwissenschaft an der Purdue-Universität, Lawrence Mykytiuk, verifizierte dank einem einmaligen System 53 Individuen aus dem Alten Testament, welche ausserbiblisch belegt sind. Unter den historisch belegten Personen sind die Könige David und Ahab. Er spricht «von einem Weg, die Geschichte weiterzuentwickeln».

Seine Ausbildung als Bibliothekwissenschaftler und sein Interesse an der Bibel halfen ihm, sich durch Journale und Bücher zu lesen sowie untersuchte Veröffentlichungen über Grabungen und Funde, die von historischen Personen zeugen und gleichzeitig mit Menschen aus der Bibel übereinstimmen zu untersuchen.

Sein System musste drei Kriterien erfüllen:
1. Der biblische Name musste authentisch mit einem antiken Fund übereinstimmen und Fälschungen ausschliessen.
2. Die Namen mussten geografisch und zeitlich übereinstimmen. 3. Mindestens drei spezifische Details mussten vorhanden sein, wie zum Beispiel der Name, der Name des Vaters und der Titel. «Es gab vielleicht mehrere Personen, bei denen der Name und der Name des Vaters übereinstimmten – aber dann auch noch der gleiche Titel?»

Hinweise auf Ahab und David

Zu den so verifizierten Personen gehören acht Könige des nördlichen Königreichs von Israel und deren sechs aus dem Südkönigreich Juda. Einer dieser Könige war Ahab, der 853 vor Christus in der Schlacht von Karkar kämpfte.

Die älteste Person auf der Liste von Mykytiuk ist König David, aus dem Jahr 1000 vor Christus. Er fand eine Übereinstimmung in seinem Vater Isai und einer Inschrift in Tel Dan, einer Ausgrabungsstätte in Nordisrael.

Ägypter, Moabiter, Babylonier

Ebenfalls auf der Liste sind Perser, Ägypter, Moabiter und Leute aus Damaskus und Assyrien. Unter ihnen sind Pharaonen wie Schischak, der in 1. Könige, Kapitel 11, Vers 40 beschrieben ist, Hasael aus 1. Könige, Kapitel 19, Vers 15, Sanherib aus 2. Könige, Kapitel 18, Vers 13 und viele mehr wie etwa Darius I. aus Esra, Kapitel 4, Vers 5 und Xerxes I., der im Buch Esther vorkommt.

In der Bibel kommen noch viele andere Menschen vor, «bei vielen haben wir einfach den Namen.» Manche können auch anhand ausserbiblischer Schriften identifiziert werden.

Europäische Skepsis gab Motivationsschub

Professor Mykytiuk geht davon aus, dass mit seinem System noch weitere biblische Personen identifiziert werden können.

Sein Interesse begann 1992, als er in hebräischen und semitischen Studien an der Universität von Wisconsin-Madison graduierte. In dieser Zeit sagten etliche europäische Gelehrte, dass die Bibel nichts weiter als ein Fiktionsbuch sei, in dem höchstens ein paar wenige historische Referenzen stimmen würden. Und so begann Mykytiuks Reise mit dem Studium der Namen im Alten Testament.

Zum Thema:
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Datum: 29.08.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Times of Israel / Breaking Israel News

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