Hilfe gegen Dürre aus Nahost

Christen haben stets einen Schirm dabei

Kalifornien erlebt seit drei Jahren eine Dürrezeit. Dennoch beten Christen voller Glauben für eine Wende. Dies bekräftigten sie damit, dass sie stets Schirme mitnehmen. Mit israelischem Know-how soll auch in Kalifornien gelingen.

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Pray for Rain
Kalifornien allein gilt als sechststärkste Wirtschaftsmacht der Welt. Hier sind die Traumfabrik Hollywood und das Silicon Valley daheim.

Schirme im Auto

Bereits seit Monaten beten Christen um Besserung des Wetters. So sagt beispielsweise Kim Beames von der Baptistengemeinde der Stadt Merced: «Wir brauchen wirklich ein Wunder. Gott ist fähig, unsere Gebete zu beantworten, er ist ein Gott des Mitgefühls, des Wissens – und der unsere Bedürfnisse abdeckt.» Ihr Mann ist Reis-Farmer, und sie kennt viele Berufsgattungen, die von der Dürre betroffen sind. Carolyn Downey ermutigte im Morgengebet die Teilnehmerinnen, stets Schirme im Auto dabei zu haben. Denn immer wenn sie auf den Schirm sehe, erinnere sie das daran, für Regen zu beten. In einem Morgengebet spannten sogar alle einen Schirm auf.

Entwicklungshilfe aus Israel

In einem Punkt hat Kalifornien erhebliches Entwicklungspotential, und zwar betreffend der Wasserversorgung, berichtet die Zeitschrift «Israel heute». Denn seit drei Jahren herrscht im reichsten US-Bundesstaat eine Dürre. Nicht weniger als eine halbe Million Hektare Land liege deswegen brach, der Schaden liege bei 2,2 Milliarden Dollar pro Jahr.

Israel dagegen konnte sein Wasserproblem dank technischen Mitteln lösen. Nun schloss Kalifornien einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Nation im Nahen Osten ab. Der Hydrologe Eilon Adar nimmt sich des Problems an. Spezialgebiet des Ben-Gurion-Professors sind Grundwassersysteme. Ein Teil des Problems, so stellte Adar bereits fest, sei nicht in der Technik zu suchen, sondern in der Bürokratie. Laut «Israel heute» sagte er, dass Israel das Problem in den Griff gekriegt habe. «Das geht überall!»

Zum Thema:
Einst aus Not entstanden: Israelische Tröpfchen-Bewässerung wird Export-Schlager

Datum: 07.12.2014
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch

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