Vorschau «Forum Ehe+Familie»

Das Leben ist nicht verloren, auch wenn Ideale zerbrechen

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Am 13. September führt die Arbeitsgemeinschaft «Forum Ehe+Familie (FEF)» der Schweizerischen Evangelischen Allianz in Bern ihre vierte öffentliche Konferenz durch. Im Mittelpunkt stehen jede Art von zerbrochenen Träumen rund um die ideale Familie. Der Hauptreferent, Dr. Manfred Engeli, wird darüber sprechen, dass es Ordnungen Gottes und gleichzeitig immer einen «Weg der Gnade» gibt.

Es ist bereits die vierte Konferenz, die die Allianz-Arbeitsgemeinschaft «Forum Ehe+Familie (FEF)» am 13. September 2014 in Bern durchführt. Sie steht dieses Jahr unter dem Titel «(K)eine richtige Familie?! – Das Leben ist nicht fair, aber auch nicht verloren, wenn Ideale zerbrechen».

Nichts ist so unsicher wie das menschliche Glück – auch in Beziehungen. Der Traum von Geborgenheit und Erfüllung in einer glücklichen Familie wird leicht zu einem Alptraum, wenn die Partnerschaft nicht hält, der Kinderwunsch nicht erfüllt wird, ein Partner wegstirbt, Kinder alleine erzogen werden müssen oder die Familiengründung zusammen mit den Kindern eines neuen Partners kaum zu meistern ist. Wie geht man mit dem Leben um, wenn nicht gelingt, was wir uns erhofft haben? Wie reagiert das persönliche oder kirchliche Umfeld auf die notvolle Situation? Und nicht zuletzt: Welche Perspektiven eröffnen sich vom christlichen Glauben her? Der Gedanke, dass es mit Gott keine Not, kein Leiden, kein Scheitern geben dürfte, liegt nahe. Aber ist er richtig?

Ein liebender und gnädiger Gott

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Der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Manfred Engeli
Das diesjährige Forum Ehe+Familie zeigt Wege auf, wie Menschen in schwierigen Beziehungssituationen Gnade erfahren und neue Perspektiven gewinnen können. «Das Leben ist nicht fair, mag sein, und es gibt auch kein Leben ohne Schuld und Reue», schreiben die Veranstalter, «aber über aller Not und allem Scheitern steht ein liebender und gnädiger Gott, der auch eine Wüste zum Blühen bringen kann.» Die Impulse der Konferenz werden Hoffnung in die eigene Situation oder in die von Freunden und Bekannten säen.

Hauptreferent der Konferenz wird der Psychologe und Psychotherapeut Dr. Manfred Engeli sein. Er wird in seinem Referat das Thema «Es gibt immer einen Weg der Gnade» verfolgen. Engeli hat einen eigenen seelsorgerlichen Ansatz mit Paaren, die «Finale Ehe-Seelsorge».

Eine Kultur der Ehre schaffen

Hansjörg Forster, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft, sagt zum Konferenzthema: «Es geht nicht um die Glorifizierung von gescheiterten familiären Beziehungen. Wir wollen jedoch mit der Konferenz zu einer Kulturveränderung innerhalb der christlichen Gemeinde beitragen. Menschen, die in unidealen Umständen leben, können in einer Kultur der Ehre Schritte nach vorne machen! Scham, die auf sie gelegt wird, bewirkt das Gegenteil. Wir wollen uns zusammen mit betroffenen Menschen und Verantwortungsträgern von Kirchen und Organisationen auf einen Lernweg begeben, die Ordnungen und Gnade Gottes nicht nur zu predigen, sondern zu leben.»

Über 30 Mitglieder, die sich in Ehe und Familie investieren

Unter der Bezeichnung «Forum Ehe+Familie (FEF)» haben sich über 30 verschiedene christliche Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie sich in den drei Schwerpunkten «Ehen und Familien stärken», «Zerbrochenes heilen» und «Generationen verbinden» vernetzen und so Kräfte bündeln.

Konferenz «Forum Ehe+Familie 2014» zum Thema «(K)eine richtige Familie?!» am Samstag, 13. September 2014: «Das Leben ist nicht fair, aber auch nicht verloren, wenn Ideale zerbrechen» mit dem Psychologen und Psychotherapeuten Dr. Manfred Engeli, 7 Workshops, Performance Art von Monika und Tobias Weyrich, Talkrunde zum Bruch der Lebensgeschichte zweier Gäste, Medientisch. 9 bis 17 Uhr in der Fabrikhalle 12 in Bern.

Anmelden zur Konferenz kann man sich hier. Weitere Infos und Flyer erhält man beim Sekretariat (kontakt@forumehefamilie.ch, Tel. 044 274 84 65).

Zur Konferenz:
Flyer herunterladen

Webseite:
Forum Ehe + Familie

Zum Thema:
Nötige Gratwanderung?: Auch das Wohl der Gesellschaft – und ihrer Kinder – muss zählen
Pro und Kontra in Fribourg: Zukunft Familie – Modell einer Werte-Revolution?!
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Datum: 24.07.2014
Quelle: Forum Ehe+Familie

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