Zu Abtreibung gedrängt

«Lady Bee» ist froh, sich für das Leben entschieden zu haben

Die kenianische Gospel-Sängerin Lady Bee durchlitt einst dunkle Phasen. Sie wurde schwanger, als sie noch zur Schule ging. Der Druck aus der Gesellschaft und die Armut der Familie drängten zu einer Abtreibung. Doch die junge Frau entschied sich für das Leben.

Zoom
Lady Bee
Lady Bee, die bürgerlich Bernice Nduku heisst, wiederstand dem Druck, abzutreiben. Sie behielt ihr werdendes Baby. Heute besucht ihre Tochter bereits die Universität. Damals, selbst noch sehr jung, musste Bee ihre Schule unterbrechen, damit sie sich um das neugeborene Baby Yvonne kümmern konnte.

Zudem war sie dazu gezwungen, sich und das Kleine früh selbst durchzubringen. Sie begann eine säkulare Gesangskarriere und glitt ab in eine Alkohol- und Drogenabhängigkeit.

Dem Chaos entronnen

Ihr Leben verlief chaotisch, bis sie sich auf Gott einliess und Christ wurde. «Ich traf diese Entscheidung, als ich merkte, dass ich daran war, mich selbst zu zerstören. Etwas in meinem Herzen sagte mir, dass es im Königreich Gottes besser sein würde.» Heute sagt sie rückblickend: «Ich bin Gott dankbar, dass er keine Abtreibung zugelassen hat.»

Weiter sagt die Gosplersängerin, dass sie Gott jeden Tag dafür dankt, dass er einen Plan für sie hat – obschon der Vater ihrer Tochter verstarb. «Gott trug mich durch. Ihr Vater starb, als sie in die erste Klasse kam. Bis dahin hatte ich nicht gewusst, dass Gott ein Gott der Vaterlosen ist. Heute besucht meine Prinzessin die Universität, Gott sei Dank!»

«Gebt nicht auf!»

Lady Bee sagt: «Vielleicht fühlt ihr euch gerade so, als würdet ihr aufgeben wollen wegen Dingen, die um euch herum geschehen. Euer Leben scheint ein Durcheinander zu sein und keinen Sinn zu machen. Doch Gottes Wege sind so anders als unsere Wege.»

Deshalb ermutigt die afrikanische Gospel-Sängerin: «So lange ihr die Hoffnung nicht verliert, werdet ihr ein Erlebnis mit Gott haben. Gott wird einen Weg bereiten, zur Ehre seines Namens.»

Zum Thema:
Dossier «Ja zum Leben»
Abtreibung: Die Schuldgefühle sind immer noch da
Ungewollt schwanger: «Der grösste Fehler meines Lebens»
Mutter des Fussballstars: «Ich wollte Ronaldo abtreiben lassen»

Datum: 19.01.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / SHMK Nachrichten / Lifenews

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Mediennutzung
Neun von zehn Jugendlichen nutzen täglich das Internet. Hier verbringen sie durchschnittlich 221 Minuten ihres Tages. Das Internet dient ihnen vor...
Weltwirtschaftsforum
Der Ökonom Tomáš Sedláček stellte am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos klar, dass die Weltwirtschaftskrise noch lange nicht überwunden ist...
Marsch für das Leben
Als erster regierender Präsident sprach Donald Trump per Videoübertragung zur Protestveranstaltung «Marsch für das Leben». Das Leben sei «das grösste...
Ein Unternehmer setzt sich ein
Oft wird soziales Engagement von Zuwendungen der öffentlichen Hand oder von Spenden abhängig gemacht. Roland Baumann ist überzeugt, als Unternehmer...

Werbung

Kommentar

Landes- und Freikirchen: Gleiche Wurzeln, gleiche Hoffnung
Das Bedürfnis von Repräsentanten der Landes und Freikirchen, sich voneinander abzugrenzen, hat...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

Kursbeginn im Februar 2018 in Zürich und Bern, jetzt anmelden!

Livenet Service