Hilfswerke begrüssen Beitritt
Apple neu bei Fair Labor Association
Die Schweizer Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer begrüssen den Beitritt des Elektronikherstellers Apple zur Fair Labor Association (FLA). In der Vergangenheit hatten sie die Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten für Elektronikprodukte mehrfach angeprangert.
Der Beitritt zur Organisation, die eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Fabriken weltweit anstrebt, sei ein «erster Schritt in die richtige Richtung», teilten die beiden Hilfswerke letzte Woche mit. Bislang habe Apple einen «offenen und transparenten Dialog» mit Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen vermieden, so die Mitteilung.Mit dem Beitrag zur FLA verpflichten sich Unternehmen, einen Verhaltenskodex zu befolgen und die entsprechenden Massnahmen überprüfen zu lassen. Einen ersten Schritt hin zu mehr Transparenz habe der Elektronikhersteller mit der Veröffentlichung der Liste seiner Zulieferer gemacht, schreiben die Hilfswerke.
Suizidwelle bei Zulieferer
Seit 2010 ist Apple wegen verschiedener Skandale rund um die Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten für iPads, iPhones und Computern immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Im Mai 2010 hatten gehäuft aufgetretene Suizide von Arbeitern des Apple-Zulieferers Foxconn in Shenzen (China) die Öffentlichkeit aufgeschreckt.
Die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer machten bereits in ihrer Fasten-Kampagne 2007 auf Missstände bei der Herstellung von Computern aufmerksam.
Webseite:
Brot für alle Fastenopfer
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Quelle: Kipa

