Sonntagszeitung kritisiert Anliegen von ProGenesis

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Zürich. In der Ausgabe vom 27. Oktober berichtet die "Sonntagszeitung" unter der Schlagzeile "Mit Gott gegen Darwin" über die Ziele des Vereins ProGenesis ( www.progenesis.ch ). Dabei wird gar nicht erst über die Argumente der Schöpfungsvertreter nachgedacht, sondern gleich mit der "Fundamentalisten-Keule" Stimmung gemacht: "Christliche Fundamentalisten wollen die Evolutionstheorie aus Schweizer Schulbüchern verbannen". Obschon der Artikel extrem einseitig und auch oberflächlich ausfiel, hat der Verein ProGenesis zumindest Beachtung von einer der grossen Schweizer Zeitungen erhalten. Die Redaktion der "Sonntagszeitung" ihrerseits hat die Chance verpasst, ein durchaus populäres Thema so zu diskutieren, dass auch die Frau und der Mann auf der Strasse neu mitzudenken beginnen.

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ProGenesis-Gründer Gian Luca Carigiet
Inzwischen hat ProGenesis-Gründer Gian Luca Carigiet eine Gegendarstellung verfasst. Unter anderem listet er auf, was nie gesagt wurde:

- "Wir haben nicht gesagt, dass wir die Evolutionslehre aus den Schweizer Schulbüchern verbannen möchten. Wir fordern lediglich, dass Alternativen zur und Kritik an der Evolutionstheorie auch in den Lehrstoff aufgenommen werden.

- Wir haben nie etwas von "Klagen vor Gericht" gesprochen und wir werden das auch nicht tun

- das Wort "Mumpitz" existiert nicht in meinem Sprachgebrauch

- dass der Mensch vom Affen abstammen soll, hat Darwin nicht in seinem Hauptwerk 1859 dargelegt, sondern erst 1871 in seinem Buch "The Descent of Man"

- wir von ProGenesis blicken nicht bewundernd in die USA. Wir sind aber der Meinung, dass die Amerikaner in dieser Sache fortschrittlicher und offener sind"

Zur Bezeichnung "Fundamentalist" schreibt der Buchautor und Unternehmensberater: "Wenn damit das Fundament unseres Glaubens, die Bibel, gemeint, ist, dann bin ich gerne ein "Fundamentalist". Wenn Sie mich aber in den Topf der 'religiösen Fundamentalisten' werfen, wie dieses 'Schimpfwort' in der Regel von der Presse verwendet wird, dann stimmt das einfach nicht. Ich bin nicht religiös im Sinne einer Religionszugehörigkeit."

Abschliessend fragt sich Carigiet, warum nichts über die Speerspitzen der Evolutionskritik geschrieben wurde, z.B. "über die vier Axiome, mit denen diese ganze Theorie steht und fällt. Oder die "drei Fragen an die Vertreter der Evolutionstheorie", die bis heute unbeantwortet sind." Carigiets Fazit: "Die SonntagsZeitung hat unsere Anliegen entweder nicht verstanden oder falsch kommuniziert. Schade."

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Ziele von ProGenesis

ProGenesis ist ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die breite Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass die Evolutionslehre nach wie vor eine unbewiesene Theorie ist und dass die Bibel entgegen den Behauptungen moderner liberaler Theologen und evolutionsgläubiger Wissenschaftlern auch historisch relevant ist. Ausserdem dass der dreieinige Gott der Bibel weder ein mythologisches Märchen noch ein der Natur innewohnendes Urprinzip ist, sondern eine erfahrbare Realität

Der Hauptzweck des Vereins ProGenesis ist die Verbreitung von Schrifttum und Informationen an die breite Oeffentlichkeit über:

- Probleme der Evolutionslehre

- Argumente für die Schöpfungslehre (Kreationismus)

- Biblisch/christliches Gedankengut

- Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens

- die Hintergründe von fernöstlichen Lebensphilosophien, esoterischen Heilslehren und Astrologie

Quelle: Sonntagszeitung/rh

Datum: 30.10.2002

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