«Blabla-Meter»
Die Bibel bringt es auf den Punkt
Die Bibel enthält im Vergleich zu Parteiprogrammen, Unternehmensinformationen und Werbebotschaften am wenigsten «heisse Luft». Das hat der Kommunikationswissenschaftler Bernd Wurm (Frankfurt am Main) festgestellt. Laut der Berliner Zeitung «Der Tagespiegel» hat er ein Computerprogramm ins Internet gestellt, das Worthülsen und hohle Phrasen in Texten entlarvt.
Im Vergleich mit dem FDP-Parteibuch und Studien der Unternehmensberatung McKinsey schnitt die Bibel am besten ab. Mit dem sogenannten BlaBla-Meter kann jeder selbst Texte auf nichtssagende Formulierungen testen lassen. Hochwertige journalistische Texte mit wenig «Blabla» erreichen Indexwerte zwischen 0.1 und 0.3. Die höchsten gemessenen Werte lagen über 2.0.
Das BlaBla-Meter prüft, ob bestimmte Hohlphrasen vorkommen und wie stark die Sätze von einem Nominalstil geprägt ist. 60 «böse Wörter», die lediglich Leser beeindrucken sollen, stehen laut Tagesspiegel auf dem Index. Dazu gehört etwa das Wort «effizient». Wurm räumt ein, dass das Blabla-Meter Texte nicht wirklich verstehen kann. Dennoch gelte: «Wenn das Blabla-Meter Alarm schlägt, kann man in der Regel davon ausgehen, dass auch bei einem menschlichen Leser ein inneres Warnsignal ertönt.»
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BlaBlaMeter - wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?

