27. Mai, 19.30Uhr in Suhr
Bettagskonferenz 2010
Wie christlich ist die Schweiz?
Die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) lädt zu ihrer sechsten Bettagskonferenz zum Thema «Wie christlich ist die Schweiz?» am 18. September ein. Der Anlass findet im Grossratssaal in Aarau statt. Die Schweiz und ihre historischen Errungenschaften gründen auf einer christlichen Basis, aber es herrsche Uneinigkeit, ob dieses Erbe auch heute noch von normgebender Bedeutung sei, schreibt die EVP in ihrer Ankündigung.Der Rückzug des persönlichen Glaubens in die Privatsphäre habe Auswirkungen auf die Rolle der Kirche im Staat, in der Gesellschaft und auch in der Politik. Ziel der Veranstaltung ist eine Vernetzung und Sensibilisierung von Christen, die sich ihrer christlichen Herkunft bewusst, aber auch offen für Veränderungen sind.
An der halbtägigen Veranstaltung werden unter anderem Vorträge zur religiösen Identität der Schweiz, aber auch Folgerungen für die politische Arbeit auf christlicher Grundlage zu hören sein.
Vielfältige Referate
«Die religiöse Identität der Schweiz: Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft» heisst der Titel des Referats von Jeff Fountain, Direktor des «Schuman Centre for European Studies». Der Soziologe Dr. Philippe Gonzalez spricht über die «Auswirkungen des religiösen Pluralismus in der Schweiz aus soziologischer Sicht». Prof. Dr. Thomas Schlag, Professor für praktische Theologie, blickt auf die Kirche in der Öffentlichkeit und stellt sie als brisante Herausforderung für die schweizerische Religionspolitik dar. Die «öffentlich rechtliche Kirchen als Chance unserer Gesellschaft» werden von Pfarrerin Claudia Bandixen, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Landeskirche Aargau, thematisiert. Und schliesslich referiert EVP-Nationalrätin Maja Ingold über die «Folgerungen für die politische Arbeit auf christlicher Grundlage». Abgeschlossen wir die Konferenz mit einer Diskussionsrunde, an der alle Referenten teilnehmen.Webseite: www.evppev.ch
Datum:
26.07.2010

