Jackie Chan und Jesus im Kampf mit dem Bündnis

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Eigentlich wollen die beiden ja Bösewichte in Handschellen legen ...
Jackie Chan ist zurück. In «Rush Hour 3» wirbelt er über die Kinoleinwand und zerlegt die chinesische Mafia. Auch Jesus hatte mit einem Bündnis zu kämpfen, das ihn aus dem Weg räumen wollte.

Frankreich geht unter der Last der chinesischen Triade in die Knie. Die Polizei ist überfordert. Es gibt nur noch eine Hoffnung: Chefinspektor Lee (Jackie Chan) und Detektive James Carter (Chris Tucker). Dauernd sind die beiden einer Übermacht von Gegnern ausgesetzt, entkommen Fäusten, Messern und Schüssen und «knocken» ihre Gegner von Hand aus. Um einen treffenden Spruch sind sie nie verlegen.

Gleich kampfstark wie Jackie Chan war Jesus im verbalen In-Fight gegen die damalige Mafia, einen Filz aus Neunmalklugen, die dem Volk auftischten, welche Dogmen sie zu befolgen hatten. Jesus nahm diese Polit- und Reli-Mafia im Alleingang auseinander; und das nach dem Leitsatz, der als Massstab in seinem Buch (der Bibel) steht: «Klug wie die Schlangen, aber ohne falsch wie die Tauben.»*

Heimtückische Fallen

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James Carter (Chris Tucker) und Inspektor Lee (Jackie Chan) in Bedrängnis.
Jesus war ein Jude, gekommen um dem jüdischen Volk zu dienen. Das passte den Mächtigen nicht in den Kram, denn sie wollten selbst diktieren, was läuft. Mit ihren uferlosen Bestimmungen gaben sie vor, alles besser zu wissen.

Wenn Jesus den Menschen half, welche die Gutbürgerlichen als Abschaum bezeichneten, dann tobten diese Drahtzieher im Machtzentrum natürlich. Doch sie konnten Jesus nichts anhaben. Seine Worte demaskierten sie und trafen mikrometergenau mitten ins Schwarze.

Eine Frau hatte gesündigt. Die Pharisäer wollten sie hinrichten lassen. Jesus, der gegen diese Strafe, aber dennoch für das Gesetz war, sollte entscheiden. Eine Stolperfalle, aus der es eigentlich kein Entrinnen gab. Mit einem einzigen Satz spielte Jesus seine Feinde an die Wand: «Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.» – Die Frau blieb unversehrt, und Jesus vergab ihr ihre Sünden.

Wenn er am Ruhetag jemanden heilte oder Nahrungsmittel zum Verzehr erntete, dann war das pharisäische Syndikat im Handumdrehen informiert und wollten ihm an den Kragen. Nach ihrem eigenen Sittencode war das als Arbeit einzustufen. Man drehte ihm einen Strick um den anderen, genau wie Jackie Chan.

Ab durch die Mitte

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Wo immer diese Fahrt auch hingeht ...
Aber wie Slalomfahrer die Tore umkurven, so wichen beide immer wieder mühelos jeder Schlinge aus. Jackie Chan gegen eine messerwerfende Agentin oder maskierte Feinde, die mit Motorrädern folgen und per Revolver Kugeln hinter Jackie herfeuern; Jesus, wenn er sich mit wenigen Worten rechtfertigt, warum er einem geldgierigen Zöllner vergibt und ihn in seine Reihen aufnimmt.

Ein Verrat schliesslich brachte Jesus vor das Gericht der römischen Besatzer. Dieses zeigte sich aber empfänglich für Voreinnahme und Manipulation. Der Richter tat den Leuten ihren Willen und wusch die eigenen Hände in Unschuld. Das Unheil nahm seinen Lauf. Jesus wurde hingerichtet. Doch das war nicht das Ende.

Es kommt zwar vor, dass im Kino die Fortsetzung eines Film nicht an die erste Folge heranreicht. – Bei Jesus ist es umgekehrt. Als er starb und der «erste Teil» geschafft war, ging es erst richtig los. Denn er blieb nicht tot; er kam ins Leben zurück. Keiner hatte das für möglich gehalten. Aber es war so. Und das Beste: Es gilt noch immer.

Der Blockbuster

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Jesus hatte es seiner Zeit ebenfalls mit einer Art Mafia zu tun.
Denn er tat er das, um uns Zugang zu Gott zu schaffen. Wer diese Auferstehung wahrnimmt und für sich annimmt, kommt selber zu einem neuen Leben. Seine Verfehlungen sind ausgelöscht und das Leben fängt noch einmal an. Dieser «zweite Teil des Films» geht also weiter – mit uns selbst in den Nebenrollen.

Der dritte Teil ist die verheissene Rückkehr von Jesus. Und der wird ein echter Blockbuster, denn die Welt, die er für seine Nachfolger kreiert, ist nach der biblischen Beschreibung schlicht und einfach umwerfend.

* Die Bibel, Matthäus, Kapitel 10, Vers 16

Beim zweiten und dritten Teil dabei sein:
Jesus entdecken

Aus dieser Reihe:
Sternenmädchen auf der Flucht
Das Bourne-Syndrom
Die Transformers und ihr Krieg auf der Erde
Jesus ist auf zack – wie Bart Simpson
Harry Potter – beste Werbung für die Bibel
McClane und Jesus – zwei, die immer wieder aufstehen
Shrek und Jesus –«weit weg» oder ganz nah?
Danny Ocean und Jesus – zwei, die Beute machen
Jesus und die «Pirates of the Caribbean»
Jesus und der «Spiderman»
Lernen von Mr. Bean
Sie wagten das Comeback: Rocky und Jesus
«Nachts im Museum» – ein Film mit Fortsetzung
Jesus Royale – die Welt ist nicht genug
Der Terminator regiert weiter
7 Zwerge – das Dickicht ist nicht genug

Datum: 08.09.2007
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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