Jesus ist auf zack – wie Bart Simpson

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Bart Simpson (links) und sein Vater Homer bei Bauarbeiten.
Nach 20 Jahren im Fernsehen landen "Die Simpsons" auf der Leinwand. Dass Jesus mit diesen gelben Figuren etwas gemeinsam haben könnte, scheint undenkbar zu sein - ist es aber nicht.

Krasser könnten die Gegensätze nicht sein. Bart Simpson heckt sich Streiche im Akkord aus, während seine Schwester Lisa die Umwelt retten will. Im Vorspann des Films etwa spielt die Band "Green Day" und weist auf die Verschmutzung des Lake Springfield hin.

Lisa nimmt die Warnung ernst und beginnt ein Programm zum Schutz des Sees. Dieser wird erfolgreich gereinigt. Bart dagegen flegelt durch die Weltgeschichte.

Lisa und Bart in einem

Und dieser Bart soll eine Parallele zu Jesus haben? Sogar eine stärkere, als man denkt. Bart bringt sich mit seinen Streichen oft in Schwierigkeiten, dennoch steht er wieder auf. Er lässt sich nicht unterkriegen oder sich sein Mundwerk verbieten. Jesus war auch einer, der sich das Wort nicht verbieten liess - recht hatte er, denn sein Vater hat es ihm aufgetragen, klar und deutlich zu reden.

Neunmalkluge forderten Jesus immer wieder auf, er solle endlich schweigen. Am Laufmeter stellten ihm diese stolzen Figuren Fallen, doch das Wasser reichen konnten sie ihm nicht. Jedes Mal liess er sie auflaufen. Spektakuläre Taten begleiteten seine Worte - und hier kommt Barts Schwester Lisa ins Spiel.

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Familienbande.

Ein Satz heisse Ohren

Hätte Lisa freie Hand, würde sie morgen Vormittag den Regenwald retten und am Nachmittag den Aralsee. Solche Umweltprobleme hatte sich die Menschheit damals noch nicht aufgebürdet. Die Katastrophen bezogen sich auf Leib und Leben der Einzelnen; ihre unheilbare Krankheiten zum Beispiel.

Nun, Jesus heilte die Menschen. Übernatürlich und wenn nötig auch an einem Sabbath, dem Ruhetag der damaligen Gesellschaft. Natürlich kam da sofort die Anklage der Besserwisser-Fraktion. Hinterlistig freuten sie sich: "Jesus hat am Ruhetag geheilt, das ist gegen Gottes Gesetz. Jetzt haben wir den Kerl endlich in der Zange!"

Doch zu früh gefreut. Das Wortgefecht dauerte nur wenige Silben lang, und ehe sich die Gegner von Jesus warmreden konnten, setzte der sie mit zwei kleinen Sätzen schachmatt: "Was soll man am Sabbat tun, Gutes oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen?"* Eine Antwort erhielt er darauf nicht. Aber dieser "Streich" brachte einen Kranken wieder auf Vordermann.

* Die Bibel; Lukas, Kapitel 6, Vers 9

Frisch wie Bart Simpson: Jesus entdecken

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«Im Frühtau zu Berge ... » – oder so ähnlich.

Bart Simpson und Jesus - zwei, die sich den Mund nicht verbieten lassen

Welt verändern: Bart Simpsons spricht viel; er unterhält die Leute, wird die Welt aber nicht verändern. Die Worte von Jesus haben in einer oberflächlichen Zeit wie unserer mehr Gewicht denn je.

Kühnheit: Hat Bart da und dort zuviel; damit handelt er sich regelmässig Probleme ein. Jesus wusste, was ihn erwartet, wenn er seinen Auftrag durchzieht. Sein Einsatz für uns Menschen führte ihn in den Tod. Doch den besiegte er.

Konsum: Dass Bart allerhand Konsumgüter verbraucht, sticht einem da und dort ins Auge. Jesus lebte bereits damals den "Life-Earth"-Gedanken: selber genügsam und bereit zum Teilen. Und dazu rief er auch andere auf.

Überlegt: Bart macht sich so seine Gedanken, aber nicht selten erst im nachhinein. Jesus ruft dazu auf, sich Gedanken zu machen - vorher, damit das Hinterher, die Ewigkeit, mal aufgeht.

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Wegen zu grosser Umweltverschmutzung wird ihre Heimatstadt unter eine Käseglocke gestellt; die Simpsons fliehen in die Arktis.
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Jesus liess sich seinen Mund ebenfalls nicht verbieten. Er machte ihn für die Unterdrückten auf.

Aus dieser Reihe:
Sternenmädchen auf der Flucht
Das Bourne-Syndrom
Jackie Chan und Jesus im Kampf mit dem Bündnis
Die Transformers und ihr Krieg auf der Erde
Harry Potter – beste Werbung für die Bibel
McClane und Jesus – zwei, die immer wieder aufstehen
Shrek und Jesus –«weit weg» oder ganz nah?
Danny Ocean und Jesus – zwei, die Beute machen
Jesus und die «Pirates of the Caribbean»
Jesus und der «Spiderman»
Lernen von Mr. Bean
Sie wagten das Comeback: Rocky und Jesus
«Nachts im Museum» – ein Film mit Fortsetzung
Jesus Royale – die Welt ist nicht genug
Der Terminator regiert weiter
7 Zwerge – das Dickicht ist nicht genug

Datum: 28.07.2007
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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