Danny Ocean und Jesus – zwei, die Beute machen

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Danny Ocean, der Kopf von «Ocean’s Thirteen».
George Clooney ist wieder als Danny Ocean im Kino. Und will in «Ocean’s Thirteen» den riskantesten Casino-Coup aller Zeiten landen. Erstaunlich: Der Meisterdieb Danny Ocean hat eine Gemeinsamkeit mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes.

Der Plan ist kompliziert, gefährlich und fast undurchführbar. Genauso wie in den beiden ersten Teilen «Ocean’s Eleven» und «Ocean’s Twelve». Doch der skrupellose Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) hatte Danny Oceans Freund und Mentor Reuben Tishkoff (Elliott Gould) übers Ohr gehauen, und der liegt nun in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Klein beigeben ist aber seine Sache nicht: Ocean wirft Wellen. Er will es Bank heimzahlen, und zwar genau an dem Abend, an dem dieser mit der Eröffnung seines neuen Casinos «The Bank» seinen grössten Triumph feiern will.

Besser gesichert als Fort Knox

Wie in den ersten beiden «Ocean’s»-Filmen scheint der Raub aussichtlos zu sein. Die Sicherheitsanlage ist einfach zu ausgeklügelt. Gegen die Schutzeinrichtungen des Tresorraums ist Fort Knox, Stützpunkt der US-Armee und staatliches Goldlager, ein Selbstbedienungsladen. Hinzu kommt eine unüberwindbare Überwachung der Spielhallen, der Anlagen und sämtlicher Zugänge.

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Würden Sie diesen Herren Ihr Casino anvertrauen? Von links nach rechts: Linus Caldwell (Matt Damon), Danny Ocean (George Clooney) und Rusty Ryan (Brad Pitt).
Aber so schien es auch in «Ocean’s eleven». Dennoch gelang es dem Meisterdieb, Terry Benedict (Andy Garcia) zu berauben; ausgerechnet er war der neue Liebhaber von Oceans Frau Tess (Julia Roberts). Für seinen Plan suchte sich Danny zehn Spezialisten aus. Jeder war für die Durchführung unerlässlich, und zuletzt gelang der Millionen-Raub an Benedicts Privatvermögen in Las Vegas. Auch im zweiten Teil gelingt ein spektakulärer Coup.

Unsere Herzen – gesichert wie ein Casino

Eines also haben die drei «Ocean’s»-Filme gemeinsam: Das Unterfangen erscheint als aussichtslos. Zu gut sind die Systeme gesichert, als dass da jemand reinkönnte.

Ähnlich gut gesichert wie unsere Herzen gegenüber Gott. Auch für ihn scheinen rigorose Eingangskontrollen zu herrschen, vor allem für seinen Sohn Jesus Christus. Das Herz ist verbarrikadiert. Bewegungsmelder, Lichtsensoren, Geräusch-Warnanlagen und nicht knackbare Codes blockieren den Zugang.

Kaum hört man den Namen «Jesus Christus», bricht der Grossalarm los. Die Türen werden verbarrikadiert, schwer bewaffnete Sonderkommandos der Seele rücken an – «bloss nicht reinlassen».

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Was die drei Herren wohl im Blick haben?
Die Angst ist gross, wir könnten beraubt werden und dann mit beträchtlich weniger Freiheit dastehen. Dabei will Jesus ganz anderes mitnehmen: Schuld, Versagen, Selbstvorwürfe. Nicht nur das: Er hinterlässt auch etwas: Liebe, Annahme und Vergebung. Ein Räuber, der unseren allerheiligsten Tresor mit dem Wertvollsten füllt.

Danny Ocean und Jesus – zwei Meisterdiebe im Vergleich

Meisterdieb-Faktor: Danny Ocean kommt mit einem genialen Plan zum Haupteingang rein. Auf verschlungenen Wegen gelingt das Vorhaben. Jesus kommt wieder, um die zu holen, die an ihn glauben. Und er kommt plötzlich «wie ein Dieb in der Nacht» (Die Bibel, 1. Thessalonicher 5,2).

Diebesgut: Danny Oceans Truppe ist spezialisiert auf Geld und Wertgegenstände. Jesus dagegen hat es abgesehen auf Sorgen, Ängste, Einsamkeit und Probleme. Mit ihm lösen sich vielleicht nicht gleich alle Probleme – aber er steht einem bei.

Motiv: Im ersten Teil ging es um einen Casino-Betrug, auch aus Eifersucht, weil der Besitzer Benedict mit der Frau von Ocean durchbrannte. Im zweiten Streifen ging es um Verrat, in «Ocean’s Thirteen» um Ehre und Freundschaft. Bei Jesus lautet das Motiv: Liebe und Gnade.

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Jeder im «Ocean’s-Thirteen»-Team ist auf seinem Gebiet ein Spezialist.
Dreistigkeits-Faktor: Danny Oceans Coups erscheinen undurchführbar. Trotzdem gelingen sie. Auch Jesus schien Unmögliches auszusprechen, wenn er den Menschen ihre Schuld vergab. Das war so dreist, dass man den Unschuldigen zuletzt wegen Gotteslästerung umbrachte.

Doch Jesus stand von den Toten auf und besiegte den Tod genau dadurch. Jedem erlässt er die Schuld, der sich auf ihn einlässt. Ein Coup von diesen Ausmassen gelang niemandem sonst.

Beute-Faktor: Das Geld, das die Bande in «Ocean’s Eleven» erbeutet hat, scheint im Folgestreifen grösstenteils wieder aufgebraucht zu sein. Eine neue Beute muss her. Unsere Schuld, die Jesus von uns «erbeutet» hat, bleibt weg. Schuld, die er streicht, ist und bleibt gestrichen.

Den kennenlernen, für den unser Herz ein Schatz ist:
Jesus persönlich kennenlernen
Wer ist Jesus?
Wo bist du Gott?

Aus dieser Reihe:
Sternenmädchen auf der Flucht
Das Bourne-Syndrom
Jackie Chan und Jesus im Kampf mit dem Bündnis
Die Transformers und ihr Krieg auf der Erde
Jesus ist auf zack – wie Bart Simpson
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«Nachts im Museum» – ein Film mit Fortsetzung
Jesus Royale – die Welt ist nicht genug
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7 Zwerge – das Dickicht ist nicht genug

Datum: 30.05.2007
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch

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