Gwatt am Thunersee

Schule für Heilung im Berner Oberland

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Das heilende Handeln von Jesus als Vorbild: Walter Bernhard
Im Gwatt am Thunersee läuft die dritte „Schule für Heilung“ mit 130 Teilnehmenden. Sie zielt darauf ab, dass Christen mit der Kraft, die Gott schenkt, für Kranke beten und ihnen dienen.

Ende Januar fand das zweite Schulungs-Wochenende statt; unter anderem wurde über Fluch und Segen gesprochen. Nach vier Wochenenden mündet die Schule am 15.-18. Juni in eine öffentliche „Konferenz für ganzheitliche Heilung, Befreiung und Zurüstung für den Heilungsdienst“ in der Stadthalle Thun.

Lernen – und praktizieren

Laut dem Initiator Walter Bernhard sind diese „Tage der Heilung“ speziell für Menschen gedacht, „die sich im Innersten nach bleibender Heilung sehnen und ihre Beziehung zu Gott als einem liebevollen himmlischen Vater persönlich vertiefen möchten“.

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Vier intensive Wochenende: die Teilnehmenden im Gwatt.
Die Teilnehmenden der Schule werden an drei öffentlichen „evangelistischen Heilungsabenden“ üben, was sie aufgenommen und gelernt haben, indem sie auf Wunsch für Besucher beten.

Teenager und Betagte dabei

Die 130 Frauen und Männer kommen grossenteils aus dem Kanton Bern; unter ihnen sind Teenager, aber auch eine 84-jährige Frau. Walter Bernhard gestaltet die Schulungen mit einem 30-köpfigen Team, das sich als Frucht der zwei ersten derartigen Schulungen 2001 und 2003 gebildet hat.

In der Schule sollen die Teilnehmenden laut Walter Bernhard verstehen lernen, „was Gott durch Christus in uns hineingelegt hat“. Sie sollen innerlich frei und zum Dienen befähigt werden, dort wo sie leben und arbeiten.

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30 Frauen und Männer bilden das Team der Schule.

Anstösse für ein Umdenken

In einer Zeit, da das Gesundheitswesen aus dem Ruder läuft, will die Schule zu einem Paradigmenwechsel im Verständnis von Gesundheit und Heilwerden beitragen. „Wir möchten Mut machen, auf die Heilung von Körper, Seele und Geist hin zu glauben und zu wirken“, erläutert Walter Bernhard im Gespräch mit Livenet.

Dem Thuner Gebetsleiter, der auch an nationalen Gebetstagen hervorgetreten ist, spürt man den tiefen Wunsch ab, dass „Leute heimkommen zu Gott“. Viele wurstelten leistungsorientiert vor sich hin, statt sich dem Schöpfer und Erlöser in der Tiefe ihres Wesens anzuvertrauen, sagt der erfahrene Pastor.

Bibel und aktuelle Seelsorge-Konzepte

Die Schule verbindet Bibelauslegungen und Gebets- und Lobpreiszeiten mit der Vorstellung und Diskussion verschiedener Seelsorgekonzepte und therapeutischer Ansätze, welche Gebet und das Ringen um innere Freisetzung beinhalten (Sandford u.a.).

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Ganzheitlich dienen: Mitglieder des Teams waschen und salben den Teilnehmenden die Füsse.
An der Juni-Konferenz wird neben anderen auch Daniel Hari sprechen, der sich mit „christozentrischem Heilen“ einen Namen gemacht hat.

Neues Gesundheitszentrum im Gwatt

Organisiert wird die Schule vom Gwatt aus. Im ältesten Chalet der reformierten Heimstätte, die zum Verkauf steht, ist in den letzten zwei Jahren ein „Ganzheitliches Gesundheitszentrum“ mit Gebetsseelsorge und Gesundheits- und Lebensberatung entstanden. Vor kurzem hat die Psychiaterin Jeannette Zaugg-Paravicini im Haus eine Praxis eröffnet. Geplant sind weiter Physiotherapie und medizinische Massage.

Webseite: www.ggzg.ch

Datum: 17.02.2005

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