«Form der Wiedergutmachung»

Abtreibungsklinik wird zu kostenlosem Krankenhaus

Zoom
Für Pro-Life-Aktivisten wie Kelly McGinn war es ein Wunder, als die Abtreibungsklinik, gegen die sie jahrelang gebetet und protestiert hatten, endlich geschlossen wurde. Doch jetzt soll in denselben Räumen sogar Leben gefördert werden.

15 Jahre lang hatte sich Kelly McGinn regelmässig vor die Türen einer Abtreibungsklinik in Manassas (Virginia, USA) gestellt und dafür gebetet, dass die Klinik schliesst. Rund 1'300 Abtreibungen wurden im «Amethyst Health Center for Women» jedes Jahr durchgeführt. Und endlich wurde ihr Gebet erhört. «Ich bin einfach sprachlos über die Macht Gottes», erklärte Kelly, als die Klinik 2015 schloss, weil der Besitzer in Rente ging. «Die Schliessung zeigt den Heiligen Geist von allen Seiten.»

Zoom
Eingang der ehemaligen Abtreibungsklinik
Denn das Übliche wäre gewesen, dass der Besitzer die Klinik an andere Betreiber weiterverkauft – und dass die Abtreibungen wie gehabt weiterlaufen. Doch es kam anders: Katholische Unternehmer schlossen sich zusammen und kauften das Gebäude auf, unter der Bedingung, dass die Abtreibungsklinik geschlossen würde.

Ein Ort der Wiedergutmachung

Doch was nun mit dem Gebäude? Die Unternehmer suchten den Kontakt zu NGOs und Organisationen, die «eine Form der Wiedergutmachung an diesem Ort anbieten wollen, der früher einem so traurigen und dunklen Zweck diente», wie es auf der Webseite der Katholischen Diözese von Arlington heisst.

Und so wird nun eine neue Klinik eröffnet, die allerdings nicht Leben nimmt, sondern dem Leben dient. Kostenlos sollen hier Menschen, die keine Krankenversicherung besitzen, gesundheitliche Hilfe bekommen, aber es werden auch andere Dienste angeboten, wie beispielsweise Beistand für Immigranten. Im November sollen die Türen erstmals geöffnet werden, die gesundheitlichen Dienste werden von freiwilligen Ärzten und Krankenschwestern angeboten. Gegenüber der Catholic News Agency erklärte Art Bennett, Präsident und CEO des Wohltätigkeitsdienstes der Diözese von Arlington: «Wenn wir diesen Service anbieten, anerkennen wir nicht nur die Würde des Einzelnen; wir helfen dem Gemeinwohl, helfen Menschen, damit sie aufblühen und ein besseres Leben haben können.»

Zum Thema:
Hochzeit statt Abtreibung: Wenn Gott in ein Leben eingreift, ändert sich alles
Abtreibung: Die Schuldgefühle sind immer noch da
«Ich vergebe Ihnen!»: Eine Frau schreibt dem Arzt, der sie abtreiben wollte

Datum: 12.09.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Faithwire

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Publireportage

CVJM Zentrum Hasliberg
Im CVJM Zentrum Hasliberg werden Winterfreuden und Glaube ganz selbstverständlich verbunden - und dies erst noch zu äusserst fairen Preisen, die es auch Familien erlauben, ihre Winterferien im Berner Oberland zu verbringen.

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Statt Schwerbehindertenausweis
Ein 14-jähriges Mädchen mit Down-Syndrom hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehinderten-Ausweis und nannte ihn einfach um. Inzwischen folgen auch...
Boykottaufruf
In der Mitte der Heiligen Drei Könige liegt nicht Jesus, sondern ein Hot Dog in der Krippe. Damit hat die britische Bäckerei Greggs ihren...
Dienen im Alter
Im Alter lassen häufig die Kräfte nach, alles wird etwas langsamer und ruhiger. Für viele Menschen bedeutet dies auch, sich aus dem Dienst für Gott...
Ausgebuchte Veranstaltung
Im ausgebuchten Saal in Zürich Opfikon vor 150 Besuchern thematisierten Experten am 16. November 2017 in drei Referaten und anschliessender...

Werbung

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

Tagesticket ab sofort erhältlich 29. Dez 2017 – 1. Jan 2018, Messe Luzern

Livenet Service