Markus Müllers Vision

Herzen berühren – und Europa prägen

Die Pilgermission St. Chrischona hat am 5. Februar 2012 Markus Müller als Direktor verabschiedet. Dabei stellte Müller die Frage, was Gott nach dem Segen, den er Europa geschenkt habe, nun mit dem Kontinent vorhabe.

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Mitten in Europa: St. Chrischona bei Basel
In der Abschiedsfeier im Konferenzzentrum  St. Chrischona in Bettingen bei Basel wurde Müllers zehnjährige Tätigkeit als Direktor im Beisein von 400 Gästen gewürdigt. Sein Nachfolger René Winkler sagte, er habe die Verantwortung nie gescheut und grosse Sorgfalt im Umgang mit der Chrischona-DNA bewiesen.

In der Abschiedspredigt stellte Markus Müller Europa ins Licht des Evangeliums. Paulus habe dem Ruf gehorcht und das Meer nach Griechenland überquert. Gott habe es gefallen, mit diesem Europa Geschichte zu schreiben, sagte Müller. Wie nie zuvor stelle sich heute die Frage, was aus diesem Europa werde. Die Pilgermission als ein internationaler Verband könne zur Zukunft des Kontinents einen kleinen Beitrag leisten.

Dienen und Gott vertrauen

Paulus ging nach Müller in der Verbreitung des Evangeliums vorbildlich vor: Am ersten Ort auf europäischen Boden, in Philippi, ging er hinaus vor die Stadt, setzte sich hin und hörte zu. Er habe sich aus dem Mainstream hinausbegeben und sich bemüht, nicht dass alles funktionierte, sondern dass sich Herzen auftaten.

«Es ist dieses Hören auf Gott, dieser Handlangerdienst, das Vertrauen auf Räume des Gebets und die Grundhaltung der Gastfreundschaft, die heute zählen», betonte Markus Müller. Er wird ab 1. April 2012 als Heimpfarrer der Heimstätte Rämismühle bei Winterthur wirken.

Buch von Markus Müller:
Trends 2016 – die Zukunft lieben

Datum: 08.02.2012
Quelle: Livenet / Pilgermission St. Chrischona

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