Rausgehen und anpacken!

Das Unmögliche möglich machen

Als Menschen stossen wir immer wieder an unsere Grenzen unserer eigenen Möglichkeiten. Dazu die persönlichen Gedanken des deutschen Politikers Volkmar Klein.

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CDU-Politiker Volkmar Klein: «Wir dürfen beten für notleidende Menschen in Afrika, aber wir müssen doch auch selbst etwas tun.»
«Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.» (Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 18, Vers 27). Dies ist einer der für mich faszinierendsten Bibelverse. Er bedeutet Verheißung und Auftrag zugleich!

Erst einmal gibt er die grossartige Zusage: Mit Jesus und durch Jesus wird unsere menschliche Begrenztheit bis hin zum ewigen Leben überwunden.

Bei Gott ist eben möglich, was für uns Menschen unmöglich ist. Das heisst aber nicht, dass wir von Gott auch noch das erwarten sollten, was für uns Menschen schon möglich ist. Denn hier geht es um unsere eigene Verantwortung.

Natürlich bete ich für eine sichere Reise, aber Sicherheitsgurte und eine vernünftige Fahrweise liegen in meiner Verantwortung. Wir dürfen beten für notleidende Menschen in Afrika, aber wir müssen doch auch selbst etwas tun.

Als Christen sollen wir nicht weltabgewandt nur die eigene Frömmigkeit pflegen, sondern uns der Welt zuwenden und Verantwortung auch für den Nächsten übernehmen.

Es gilt: Rausgehen und anpacken, was für uns möglich ist. Das mag unbequem sein und gefährlich. Aber ein altes Sprichwort stellt schon fest: «Im Hafen ist ein Schiff am sichersten. Dort zu bleiben, ist aber nicht seine Aufgabe.»

Wir alle haben Aufgaben von Gott erhalten. Für mich ganz wichtig ist der Satz: «Gottes Gaben sind auch Gottes Aufgaben.» Jeder hat Gaben von Gott bekommen. Daraus erwachsen uns Aufgaben. Wir müssen nutzen, was wir von Gott bekommen haben. Verheissung und (!) Auftrag!

Zum Autor:
Der deutsche Politiker Volkmar Klein (CDU) ist Mitglied des Deutschen Bundestages als Abgeordneter für Siegen-Wittgenstein.

Webseite:
Volkmar Klein

Buch zum Thema:
Jim Wallis: Wer wenn nicht wir. Streitbare Visionen für eine gerechte Politik


Autor: Volkmar Klein
Quelle: idea.de

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