Weniger allein sein

Wie man Freunde findet und behält

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Echte Freunde zu finden ist gar nicht so leicht. Gerade wenn man frisch umgezogen ist oder in einer grossen Stadt lebt, fällt es manchmal schwer, Kontakte zu knüpfen. Wir haben Tipps, wie man neue Beziehungen aufbauen kann.

Beziehungen wachsen über Jahre hinweg und es braucht ein bisschen Zeit und Geduld, echte Freundschaften zu entwickeln. Aber es ist nie zu spät, damit anzufangen. Wenn Sie das Gefühl haben, eigentlich wenig Freunde zu haben, dann fangen Sie doch an, selbst ein echter Freund zu sein. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie neue Kontakte knüpfen und Beziehungen bauen können.

Die eigene Einstellung ändern

Echte Freundschaften sind keine Geschäftsbeziehungen, von denen ich einen Nutzen erwarte. Gehen Sie nicht auf die Suche nach Freundschaft und hoffen, dadurch etwas bekommen zu können. Überlegen Sie lieber: Was kann ich einbringen? Was kann ich geben? Wie kann ich für andere da sein? Machen Sie sich bewusst, wie wertvoll Gott sie geschaffen hat und wie viele Gaben er Ihnen mitgegeben hat. Nutzen Sie diese. Seien Sie hilfsbereit und anderen Menschen gegenüber offen und wohlwollend statt kritisch und voreingenommen.

Kontakte im Umfeld pflegen

Nutzen Sie Situationen, in denen Sie mit Ihren Nachbarn oder Arbeitskollegen in Kontakt kommen. Plaudern Sie mit Nachbarn am Gartenzaun oder mit Kollegen im Fahrstuhl. Überlegen Sie sich vorher, über was man unverbindlich und freundlich reden kann. Zum Beispiel: «Also Ihre Blumen am Balkon sind sind ja ein Traum!» Oder: «Wir laufen uns in letzter Zeit ja öfter über den Weg, in welcher Abteilung arbeiten Sie denn eigentlich?»

Suchen Sie Gemeinsamkeiten mit Ihrem Gegenüber, dann kommt ein Gespräch unkompliziert in Gang. Zum Beispiel kann man auf dem Spielplatz mit anderen Eltern über die Kinder sprechen, im Fitnessstudio über die professionelle Art eines Trainers. Achten Sie auf positive Gesprächsthemen und zeigen Sie echtes Interesse am anderen. Nichts ist unangenehmer, als wenn jemand nur von sich erzählt oder im Smalltalk über andere herzieht.

Wenn sie gerade umgezogen sind, können Sie auch einen Schritt weiter gehen und die Nachbarn zu einem entspannten «Hallo, wir sind neu hier»-Umtrunk einladen. Oft ergeben sich dadurch sehr nette Kontakte. Oder sie schauen mal bei der christlichen Gemeinde in Ihrer Nähe vorbei. Dort sind Menschen offen für Neue – selbst wenn Sie nicht gläubig sind. Und meistens gibt es einige Aktivitäten, bei denen man Leute kennenlernen kann.

Soziale Netzwerke nutzen

Facebook oder Instagram können helfen, neue Freundschaften im echten Leben zu intensivieren. Über Soziale Netzwerke können Sie vielleicht andere Seiten Ihrer Bekannten kennenlernen. Eventuell entdecken Sie, dass Sie mehr Gemeinsamkeiten haben als Sie dachten. Durch einen netten Kommentar unter einem geposteten Foto können Sie ganz unkompliziert Sympathie ausdrücken und eine Verbindung herstellen.

Unternehmungen starten

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Manchmal hat man mit neuen Freunden noch nicht so viele Gesprächsthemen. Bevor man schweigend zusammen sitzt, überlegen Sie sich lieber gemeinsame Aktivitäten. Laden Sie Ihre Bekannten zum Fussball gucken ein oder zu einem Spielabend. Kochen Sie zusammen ein Abendessen, zum Beispiel Pizza, die jeder nach seinem Geschmack belegen kann. Werden Sie aktiv und fragen sie, ob man beim Sommerfest in der Kirche mithelfen kann, statt nur hinzugehen und zu warten, dass Sie jemand anspricht.

Interesse entwickeln

Werden Sie ein guter Zuhörer. Wenn Sie sich dann wieder treffen, dann fragen Sie: «Wie war eigentlich euer Familientreffen, von dem du letzte Woche erzählt hast?» Fangen Sie an, sich echt für die anderen zu interessieren und Anteil am Leben der anderen zu nehmen. Wer sich für jeman anderen interessiert, legt den Grundstein für eine Beziehung. Manchmal kostet der erste Schritt in eine Freundschaft etwas Überwindung, aber die Mühe lohnt sich.

Zum Thema:
Freundschaft fürs Leben: Acht Eigenschaften, die gute Freunde ausmachen
Das Experiment: Wahre Freundschaft wagen
Gelebte Nächstenliebe: Sei ein Ermutiger

Datum: 17.07.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

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