Gott als Begleiter

Christen blicken anders in die Zukunft

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Die Schar der Menschen, die tagtäglich Gott suchen, ist gross. Nur wenige finden zu ihm. Daher ist es eine Tatsache, dass der Atheismus in allen Erdteilen und Ländern, in allen Berufen und in allen Altersgruppen verbreitet ist und ein Ausmass erlangt hat, wie dies in der langen Geschichte der Menschheit wohl noch nie der Fall war. Was sind die Gründe dafür?
 
Sie sind zahlreich und werden wohl nie erschöpfend erläutert werden können. Dennoch bin ich der festen Überzeugung», schreibt Dr. Gottfried Feuerstein, «dass uns Gott, gerade in der heutigen Zeit, sehr nahe ist.» Viele kennen die Geschichte vom Zweifler, der auf sein Leben zurückblickt und Gott fragt: «Wo warst du in meinen Leben?».
 
Auf seinem Lebensweg sieht er zwei Spuren aber in einzelnen Phasen seines Lebens nur eine. Er fragt Gott: «Warum hast du mich immer wieder verlassen? Sieh doch, wenn ich es in meinem Leben besonders schwer hatte, gibt es nur eine Spur. Warum hast du mich in dieser Zeit nicht begleitet?» Gott antwortet ihm: «Zu diesen Zeiten, als du es besonders schwer hattest, habe ich dich nicht nur begleitet, sondern dich sogar getragen!.»

Begleiter und Beschützer

«Die Gewissheit, dass Gott immer mein Begleiter ist, dass es mich zuweilen sogar stützt und trägt, gibt meinem Leben Kraft und Zuversicht. Dieses Wissen, bei der eigenen Fehlerhaftigkeit von Gott angenommen zu sein, macht mich im täglichen Leben stark, schenkt meinem Leben Sinn und verleiht mir Hoffnung», betont Dr. Feuerstein.

«Der Glaube an Gott wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Ich durfte in einer christlichen Familie, in der wunderbaren Landschaft des Bregenzerwaldes, jener Talschaft, die sich südöstlich vom Bodensee bis zum Arlberg erstreckt, meine Kindheit und Jugend verbringen. Wenn ich nicht an anderen Orten sein muss, lebe ich dort wohl umsorgt mit einer Schwester und ihrer Tochter. Auch eine grosse Anzahl von Freunden begleiten mein leben.»

Das täglich Gespräch mit Gott

Ein Leben mit Gott verlangt nach dem täglichen Gebet. «Es ist mir wichtig, dass ich mit Gott Gespräche führen kann», so Dr. Feuerstein. Wenn wir beten, so bekennen wir vor Gott: «Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden. Vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern» Bei einem solchen Gebet wird man ganz unbewusst froh und frei.

Gott hört uns immer zu, wenn wir zu ihm kommen und mit ihm reden. Wer auf diese Weise mit Gott verbunden ist, lebt anders. Sein Vertrauen zu Menschen ist grenzenlos. Es gilt das Wort im Neuen Testament: «Wenn ihr in meinem Namen versammelt seid, so bin ich mitten unter euch.»

Buch zum Thema:
3.16. Zahlen der Hoffnung


Quelle: Reflexionen

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