Nicaragua

Wenn Tragödie und Wunder nah beieinander liegen

In Nigaragua wurden Mitarbeiter des Missionswerks Every Home for Christ Zeuge einer dramatischen Geschichte: Ein junger Mann namens Marco erlebte in nur drei Monaten zwei unglaubliche Ereignisse. Das eine war furchtbar. Das andere war ein totales Wunder.

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Ivan (li) und Mitarbeiter von Every Home for Christ
Das Furchtbare geschah, als Marco, ein Evangelist von Every Home for Christ, eines Tages mit dem Fahrrad von einem ganzen Tag Unterricht heimkehrte. Weiter vorn sah er, wie ein Kollege, ebenfalls auf dem Fahrrad, in eine Kreuzung einbog – nur um von einem entgegenkommenden Lastwagen voll erfasst zu werden. Der Zusammenprall warf den Lehrer hoch in die Luft und schmetterte ihn dann auf den Asphalt. Der Lastwagen fuhr einfach weiter. Der Lehrer bewegte sich nicht mehr.

Kaum noch Hoffnung für Ivan

Marco rannte und kniete beim Verletzten nieder. Es war Ivan, ein Lehrer an der dritten Klasse in Marcos Schule. Als Ivan vom Schock des Zusammenpralls erwachte, schrie er vor Schmerzen. Marco rief sofort einen Krankenwagen. Im Krankenhaus war die Diagnose schlimm. Ivan hatte drei Rippen gebrochen; sein Magen, seine Nieren und seine Lunge waren verletzt, und sein Rückgrat war an drei Stellen gebrochen. Ivan war gelähmt. Nach einer Woche in der Intensivstation bestätigten die Ärzte, dass Ivan für den Rest seines Lebens querschnittgelähmt bleiben würde – ein Leben, das sowieso nicht mehr sehr lange dauern sollte. Sie schickten ihn nach Hause.

Ivan konnte nicht aufstehen. Er konnte nicht selbst essen. Er konnte nicht einmal einen Finger bewegen. Aber er konnte reden. Also brachte Marco Freunde zu Ivan, die ihn regelmässig besuchten. Es waren alles Mitarbeiter von Every Home for Christ, und sie beteten, dass Gott Ivans Körper berühren und heilen sollte.

Das Gefühl kehrt zurück in die Finger

Ivan war kein Christ, aber die Liebe, die ihm hier entgegenkam, berührte ihn. Manchmal kam nicht einmal seine eigene Familie zu Besuch, aber diese Fremden, die Jesus liebten, kamen. Sie erzählten ihm das Evangelium, und sie beteten für ihn. Und wenn Ivan auch nicht an diese Gebete glaubte – irgendwie fühlte er sich danach jedes Mal besser.

Eines Abends, drei Monate nach dem Unfall, füllten die Brüder und Schwestern von EHC Ivans Haus für einen besonderen Gebetsabend. Sie beteten sehr intensiv, und während des Gebets begann Ivan etwas zu spüren. Etwas berührte seinen Kopf, und die Berührung floss durch ihn zu seinen Rippen, zum Magen, in die Nieren, die Lungen und die Wirbelsäule. Ivan fühlte sich so gut und überwältigt von Frieden, dass er in einen tiefen Schlaf fiel.

Stunden später erwachte er und erinnerte sich an das Gebet. Zu seinem Erstaunen konnte er seinen Finger bewegen. Dann bewegte er seine Hand, seine Arme und Beine. Er setzte sich auf und entfernte die ganze medizinische Ausrüstung, die an seinem Körper befestigt war. Er fühlte sich völlig normal. Er stand auf und ging in die Küche zu seiner Mutter, die für ihn sorgte. Total schockiert rannte sie in seine Arme und weinte vor Freude. Dann machte sie Ivan eine grosse Mahlzeit. Er hatte Hunger.

Ärzte erklären Ivans Körper für völlig geheilt

Als Ivan ins Krankenhaus zurückkehrte, waren die Ärzte total erstaunt. Sie testeten ihn, und obwohl die Aufzeichnungen sagten, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hatte, erklärten die Ärzte seinen Körper für völlig geheilt. Sie konnten es nicht erklären – aber Ivan wusste, dass Gott ihn geheilt hatte.

Ivan besuchte unsere Mitarbeiter, dankte ihnen für ihre treuen Besuche und Gebete und übergab sein Leben Jesus Christus. Dann heiratete er endlich die Mutter seines Sohnes. Er ging zurück zur Arbeit und schloss sich einer Gemeinde an. Heute leitet Ivan eine Christus-Gruppe in einer indigenen Gemeinschaft an seinem Ort und hilft anderen, den Gott kennenzulernen, der Menschen sandte, die ihn liebten, der ihn heilte und von seinen Sünden rettete. «Ich bin ein sehr glücklicher Mann» sagt Ivan heute. «Und ich helfe jetzt in der Haus-zu-Haus-Arbeit von Every Home for Christ Nicaragua mit. Wir müssen den Missionsbefehl Jesu erfüllen»

Ivan wurde von einem Mann am Rande des Todes zu einem Pioniermissionar, der den Gott des Lebens mit anderen teilt. Alles das, weil eine Gruppe von EHC-Mitarbeitern sich entschloss, einem Fremden ihre Freundschaft zu schenken, für ihn zu beten und ihn mit der radikalen Liebe von Jesus zu lieben.

Über Every Home for Christ:

Every Home for Christ ist eine internationale Missionsorganisation, die seit über 68 Jahren die Strategie verfolgt, systematisch jedes Haus der Erde mit der Guten Nachricht von Christus zu erreichen.

Diese Geschichte und verschiedene andere finden Sie im EveryHome-Magazin vom September 2016, herausgegeben von Every Home for Christ / Christus für alle Schweiz.

Noch mehr Geschichten, Ereignisse und Berichte aus der weltweiten systematischen Haus-zu-Haus-Evangelisation finden Sie auf der Seite von Every Home vor Christ. Stöbern erlaubt!

Hier können Sie das EHC-Magazin online lesen. Sie können es auch in gedruckter Form bestellen und bekommen es jeden Monat gratis zugeschickt.

Möchten Sie selbst mithelfen, das Evangelium systematisch von Haus zu Haus jedem Mann, jeder Frau, jedem Kind und jeder Familie zu bringen? Hier finden Sie Informationen, wie Sie selbst gehen können – und hier, wie Sie die Arbeit in der Schweiz und in aller Welt unterstützen können; z.B. können Sie mit einem regelmässigen Beitrag bis zu 5'000 Menschen erreichen.

Weitere Geschichten aus dem EveryHome-Magazin:
Pfingstkonferenz in Bern: «Es tut nicht mehr weh
Verprügelt, verhöhnt, verjagt: So stark sind Zwölf

Wenn Probleme zu gross werden: Der Mann auf dem Baum

Datum: 20.09.2016
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / EHM

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