Massa: «Ich bin nicht böse auf Gott!»

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Felipe Massa gehört 2010 zum Favoritenkreis (Foto: vtornet).
Felipe Massa gehört zu den WM-Favoriten der Formel-1-Saison 2010. Dies nach seinem schweren Unfall in Ungarn, über den er sagt: «Ich bin nicht böse auf Gott!» Er bete jeden Tag zu ihm.

Nach starken Testfahrten zählt Felipe Massa zum Kreis der WM-Favoriten. Der Brasilianer hat sich erholt vom schweren Unfall im August 2009 in Ungarn. Damals wurde er von einer Stahlfeder am Helm getroffen, er ging sofort k.o.

«Nach Ungarn weiss ich: Das Leben ist schwer und verrückt. Ich hätte doch nie im Leben gedacht, dass gerade mir so ein krasser Unfall passieren wird», wird Massa in «Bild am Sonntag» zitiert und weiter: «Ich sehe ihn als Riesenglück. Wäre die Stahlfeder einen halben Zentimeter weiter links eingeschlagen, wäre ich jetzt blind. Einen halben Zentimeter weiter oben, und ich wäre jetzt geistig behindert. Ich denke jeden Tag daran, wie wertvoll das Leben ist.»

«Ich bete jeden Tag zu Gott»

Bei der Verarbeitung der traumatischen Ereignisse von Ungarn 2009 habe ihm sein Glaube an Gott geholfen. Massa wird bei «motorsport-total.com» zitiert: «Ich bete jeden Abend zu ihm. Ich würde nie um Siege bitten. Ich bitte um seinen Schutz und den Schutz meiner Familie. Ich danke Gott für alles Gute. Ich war nie böse auf Gott wegen des Unfalls, denn es war noch nicht meine Zeit. Gott hatte nicht vor, mich schon zu sich zu holen.»

Nach seiner raschen Genesung hatte er sich bei Gott bedankt und bei denen, die für ihn gebetet hatten. Der Brasilianer lag vorher im künstlichen Koma, seine Karriere stand auf der Kippe. In einem Interview mit «RP-Online» erzählte Massa anschliessend: «Ich muss mich bei Gott bedanken sowie bei den Ärzten an der Strecke und in der AEK-Klinik in Budapest. Die haben sehr viel für mich getan.»

Datum: 13.03.2010