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‚Beten – geben – gehen‘ lohnt sich: Beat Kunz sieht Fortschritte in Afrika.
Wycliffe nimmt Afrikaner als Partner ernst - auch und gerade im komplexen Geschäft der Bibelübersetzung. Beat Kunz:

Mich freut, dass Gemeinden fähig werden, selbst Menschen zu Jüngern von Jesus zu machen, und sie zur Nachfolge anleiten. Wenn die Einheimischen durchs Lesen und Studieren die Bibel verstanden und nicht bloss viele Predigten gehört haben, können sie es selbst weitergeben. Jene, die selbst die Bibel übersetzen, gehören in der Folge regelmässig zu den mutigsten und feurigsten Evangelisten: Sie wollen die neuen Schätze, die sie im Wort Gottes entdeckt haben, weitergeben, in der Sprache, in der die Menschen denken und träumen.

Die Alphabetisierung im Nordkongo konnte weitgehend in einheimische Hände übergeben werden. Die Verantwortung gaben wir schon vor sechs Jahren ab. Jetzt sind die Verantwortlichen so weit ausgebildet, dass sie selbst die Übersetzung eines Neuen Testaments in Angriff nehmen können. Es gibt immer noch Sprachen mit mehreren hunderttausend Menschen ohne Testament. Diese Leute sprechen keine Bantusprache; sie können darum mit Bibeln in der verbreiteten Handelssprache Lingala nicht viel anfangen. Auch in den anderen Bantusprachen gibt es noch sehr viel Arbeit. Wycliffe will jemand in Kinshasa stationieren, der auf den Südwesten der Demokratischen Republik Kongo fokussiert.

Wir sind dazu übergegangen, dass wir von Anfang an auf die Initiative der Gemeinden abstellen: Sie sollen das Projekt als ihre Aufgabe sehen. Bis jetzt boten sie uns Leute an, damit wir sie anstellten. Nun sollen sie sie integrieren; wir wirken beratend mit.

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Mission: Das Abenteuer, das jeden Preis wert ist